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5. August 2020

Via Lewandowsky
"Locked out"



Opening: September 5, 2020, 6pm




September 6 - September 17, 2020

No31


Locked out

Intervention „Locked out“ von Via Lewandowsky wird in dem Raum der BARK BERLIN GALLERY in der Köthenerstrasse 28, vom 5. bis zum 17. September 2020 zu sehen sein.
In der Quarantäne Zeit blieb der Ausstellungsraum der BARK BERLIN GALLERY, als einer der wenigen und trotz Einschränkungen für Kunst offen: die Innenräume waren stets bespielt, obwohl kein Besucher den Raum betreten durfte. Während der Berliner Art Week interveniert Via Lewandowsky mit einer ironischen künstlerischen Geste den Innenraum der Galerie in der Weise, dass die Galleristen nichts mehr im Raum anstellen können, da sie aus dem Raum ausgesperrt werden.
Somit lässt er die Ausstellungsfläche sich in ihrer Rebellion gegen eigene Funktionalität verselbständigen. Hierbei werden Fragen nach Anpassung und Konformität, Opposition und Resistenz verhandelt.

Text: Polina Piagin


Locked out

Intervention "Locked out" by Via Lewandowsky will be on view in the BARK BERLIN GALLERY`s space at Köthenerstrasse 28, from September 5th to 17th, 2020.
During the quarantine period, BARK BERLIN GALLERY was one of the few exhibition spaces that were open to art despite restrictions: the show was always on view in the space, although no visitor was supposed to enter. Via Lewandowsky intervenes into the interior of the gallery during the Berlin Art Week with an ironic artistic gesture and locks the gallerists out of the space, so they are not able to do anything inside it.
In this way, he allows the exhibition space to rebel against its own functionality. In this work questions about adaptation and compliance, opposition and resistance are negotiated.
Text: Polina Piagin



  • V. Lewandowsky - Ausstellungsansicht "Locked out"

  • V. Lewandowsky - Ausstellungsansicht "Locked out"

  • V. Lewandowsky - Ausstellungsansicht "Locked out"

  • V. Lewandowsky - Ausstellungsansicht "Locked out"

  • V. Lewandowsky - Ausstellungsansicht "Locked out"

  • V. Lewandowsky - Ausstellungsansicht "Locked out"

  • V. Lewandowsky - Ausstellungsansicht "Locked out"

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5. September 2020

Danny Avidan
"Tandava"



Opening: September 5, 2020, 6pm




September 6 - September 13, 2020



Tandava

Danny Avidans Werkreihe TANDAVA zeigt reine Energie. Lust und Macht, Sex und Kampf sind Manifestationen des Göttlichen in und zwischen uns: der Quell des Lebens, der Kreativität und Zerstörung, der immer neue Versuch, das Selbst zu bestätigen und dessen Begrenzungen zu zerreißen, um mit dem Anderen eins zu sein.
Der Tanz aus Schöpfung, Erhaltung, Destruktion, Illusion und Lösung treibt den Kosmos und uns. Wir wirbeln durch diesen ewigen Zyklus, umklammern und verbeißen uns, um Halt zu finden und dem Chaos zu entkommen.
Elementare Kreisläufe aus Begehren und Schmerz, aus Verlust und Beglückung sind Danny Avidans großes Thema. Er ergründete die Zwinger, die unsere Tiernatur einhegen müssen, den unter unserer Haut - buchstäblich in uns - tobenden animalischen Kampf des „Visceral Cycle“ mit uns selbst und der Natur, aber ebenso die aus Bewußtsein und Liebe erwachsenden Gnadenakte.
Bislang nutzte er dafür Ton, das archaische Material schlechthin, als wolle er die in unzähligen Mythen ähnlich erzählte Urformung des Menschen nachschöpfen.
Mit den TANDAVA-Gemälden geht Danny Avidan den konsequenten nächsten Schritt. Wieder treiben ihn Umarmungen und Einverleibungen, die Bisse und Stiche der Selbstvergewisserung und die gleichzeitige Suche nach Schutz in größtmöglicher Nähe. Wir können nicht aus unserer Haut: besser, wir akzeptieren unsere Natur - gleich in welcher Inkarnation.

Text: Holger Jancke


Tandava

Danny Avidan’s series of works TANDAVA shows pure energy. Lust and power, sex and struggle are manifestations of the divine in and between us: the source of life, creativity and destruction, the ever new attempt to confirm the self and to tear apart its limitations in order to be one with the other.
The dance of creation, preservation, destruction, illusion and solution drives the cosmos and us. We whirl through this eternal cycle, clutching and clinging to each other to find hold and escape chaos.
Elemental cycles of desire and pain, of loss and happiness are Danny Avidan's big theme. He fathomed the kennels that have to contain our animal nature, the raging animalistic struggle of the "Visceral Cycle" with ourselves and nature under our skin - literally within us - but also the acts of mercy arising from consciousness and love.
Up to now he has used clay, the archaic material par excellence, as if he wanted to recreate the primeval human form, as told in countless myths.
With the TANDAVA paintings Danny Avidan takes the consequent next step. Again, he is driven by hugs and embraces, the bites and stings of self-assurance and the simultaneous search for protection as close as possible. We cannot leave our skin: better we accept our nature - no matter in which incarnation.

Text: Holger Jancke, Übersetzung: Wolfgang Kerfin



  • D. Avidan - Ausstellungsansicht "Tandava"

  • D. Avidan - Ausstellungsansicht "Tandava"

  • D. Avidan - Ausstellungsansicht "Tandava"

  • D. Avidan - Ausstellungsansicht "Tandava"

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Künstler / Artist

Via Lewandowsky


geb. 1963, Dresden

Via arbeitet mit Installation, Objektkunst, Bildhauerei, Fotografie, Malerei, Performance und Zeichnung. Er studierte an der Hochschule für Bildende Künste Dresden, er lebt und arbeitet in Berlin.

Ausstellung in der BARK BERLIN*GALLERY

6.9. - 17.9.20 / "Locked out", Via Lewandowsky

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Künstler / Artist

Danny Avidan


geb. 1989, Kingston, Jamaica

Er studierte an der Bezalel Academy of Art and Design in Jerusalem , sowie an der Universität der Künste in Berlin Bildende Kunst.
Er lebt und arbeitet in Italien.

Ausstellung in der BARK BERLIN*GALLERY

14.7 - 25.7.19 / "The Younger Dryas", Danny Avidan
6.9. - 13.9.20 / "Tandava", Danny Avidan

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22. August 2020

Stefan Rinck
"de-monstration"



Opening: August 22, 2020, 6pm




August 23 - September 3, 2020

No30


de-monstration

BARK BERLIN GALLERY zeigt in einer Einzelausstellung de-monstration Arbeiten von Stefan Rinck. Die Ausstellung wird im Raum der BARK BERLIN GALLERY vom 23. August bis zum 3. September 2020 zu sehen sein.
Der Ton verwandelt sich in Federn, Fell und Schuppen, die von Stefan Rinck geschaffene Wesen einhüllen. Sie weisen Reißzähne und Krallen vor und erinnern an Monster der mittelalterlichen Tradition, die menschliches und unmenschliches miteinander verbinden und sich auf eine unerwartete Weise eher niedlich als bedrohlich zeigen.
Diese Bestien, die wie aus mehreren animalischen Körperteilen zusammengestellt sind, rufen den Betrachter dazu auf das Fragmentierte in das Ganze zusammenzusetzen, um dessen Bedeutung zu begreifen, das Monster „lesen“ zu können. Denn jedes der Monster ist eine winzige physiologische Studie, die einen Zustand der Seele aufzeigt und die Kombinationen von Leidenschaften veranschaulicht, die in einem einzigen Bewusstsein nebeneinander existieren können.
Diese Restaurierung enthüllt unsichtbare Interpretationsprozesse: das Zusammensetzen erfordert Trennung, Kategorisierung und Verstärkung von Grenzen, selbst wenn es diese durchbricht. Eine Vielzahl von möglichen Bedeutungen darf die Interpretation nicht stören, sondern sichtbar machen, und somit eine Überprüfung der Art und Weise ermöglichen, wie wir etwas tun und finden.
Die Tonwesen von Stefan Rinck demonstrieren Unterschiede auf verschiedenen Ebenen - die bedrohen und bestätigen die Norm in Körper, Kultur und Sprache und verkörpern Unterschiede bereits innerhalb der Norm. In ihrer beißenden Bestialität bietet de-monstration eine Chance dar, mehr zu sehen und zu fühlen, als wir uns vorstellen und beschreiben können.

Text: Polina Piagin


de-monstration

BARK BERLIN * GALLERY shows in a solo exhibition de-monstration works by Stefan Rinck. The exhibition will be presented in the BARK BERLIN * GALLERY from August 23 to September 3, 2020.
The clay turns into feathers, fur and scales that envelop fable beings created by Stefan Rinck. They have wise fangs and claws, reminding of monsters within the medieval tradition, which combine human and non human elements and appear rather cute then menacing.
These beasts, as if assembled from several animalic body parts, call on the viewer, to put the fragmented together into the whole in order to understand its meaning, to be able to “read” the monster. Because each of the monsters is a minute physiological study, setting forth some state of the soul and illustrating the combinations of passions which may co-exist in a single consciousness.
This restoration reveals invisible interpretation processes: piecing together requires separation, categorization and reinforcement of boundaries, even as it traverses them. Multiplicity of meanings may not disturb interpretation but demonstrate and thus enabling a review of the way we do and find something.
Stefan Rinck's clay beings demonstrate differences at many levels - they threaten and confirm the norm in body, culture and language and embody differences already within the norm. In its biting bestiality, de-monstration offers a chance to see and feel more than we might know how to write about.

Text: Polina Piagin



  • S. Rinck - Ausstellungsansicht "de-monstration"

  • S. Rinck - Ausstellungsansicht "de-monstration"

  • S. Rinck - Ausstellungsansicht "de-monstration"

  • S. Rinck - Ausstellungsansicht "de-monstration"

  • S. Rinck - Ausstellungsansicht "de-monstration"

  • S. Rinck - Ausstellungsansicht "de-monstration"

  • S. Rinck - Ausstellungsansicht "de-monstration"

  • S. Rinck - Ausstellungsansicht "de-monstration"

  • S. Rinck - Ausstellungsansicht "de-monstration"

  • S. Rinck - Ausstellungsansicht "de-monstration"

  • S. Rinck - Ausstellungsansicht "de-monstration"

  • S. Rinck - Ausstellungsansicht "de-monstration"

  • S. Rinck - Ausstellungsansicht "de-monstration"

  • S. Rinck - Ausstellungsansicht "de-monstration"

  • S. Rinck - Ausstellungsansicht "de-monstration"

  • S. Rinck - Ausstellungsansicht "de-monstration"

  • S. Rinck - Ausstellungsansicht "de-monstration"

  • S. Rinck - Ausstellungsansicht "de-monstration"

  • S. Rinck - Ausstellungsansicht "de-monstration"

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Künstler / Artist

Stefan Rinck


Ausstellung in der BARK BERLIN*GALLERY

22. 8 - 3. 9. 20 / "de-monstration"

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9. August 2020

Linus Rauch
"Marea"



Opening: August 8, 2020, 6pm




August 9 - August 20, 2020

No29


Marea

Der Titel der Einzelausstellung von Linus Rauch in der BARK BERLIN GALLERY lautet "Marea", was im Italienischen für die Gezeiten steht: eine Naturerscheinung, die, vom grossen Räderwerk der Gestirne angetrieben, den Puls des Lebens mit dem Wasser vorgibt.
Im trägen An- und Abschwellen der Tide teilt sich eine rhythmische Struktur mit, die in ihrem Takt größere Muster zyklisch wiederholt und darin nicht bloß Auswirkung sondern Bestandteil des Kosmos ist.
Der flüchtigen Wahrnehmung beinahe entzogen erzählen die Gezeiten von dieser Berührung, in der das uns umgebende scheinbare Chaos sein präzises Spiel zeigt, lassen den Hauch erahnen, der hinter dem Vorhang des Sichtbaren schwebt.
Die Arbeit von Linus Rauch zielt auf diesen Hauch ab, seine dezidiert körperlichen Malereien untersuchen die Ahnung der Tide auf die große Vorstellung hinter dem Vorhang.

Text: Ondrej Drescher


Marea

The title of Linus Rauch's solo exhibition in the BARK BERLIN GALLERY is "Marea", which in Italian stands for the tides: a natural phenomenon which, driven by the great wheelwork of the heavenly bodies, sets the pulse of life with the water.
In the sluggish rise and fall of the tide, a rhythmic structure communicates itself, which cyclically repeats larger patterns in its beat and is not merely an effect but a component of the cosmos.
Almost removed from fleeting perception, the tides tell of this touch, in which the apparent chaos surrounding us shows its precise play, giving an inkling of the breath that hovers behind the curtain of the visible.
The work of Linus Rauch aims at this breeze, his decidedly corporeal paintings investigate the tide’s premonition of the great imagination behind the curtain.

Text: Ondrej Drescher, Übersetzung: Wolfgang Kerfin



  • L. Rauch - Ausstellungsansicht "Marea"

  • L. Rauch - Ausstellungsansicht "Marea"

  • L. Rauch - Ausstellungsansicht "Marea"

  • L. Rauch - Ausstellungsansicht "Marea"

  • L. Rauch - Ausstellungsansicht "Marea"

  • L. Rauch - Ausstellungsansicht "Marea"

  • L. Rauch - Ausstellungsansicht "Marea"

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Künstler / Artist

Linus Rauch


Ausstellung in der BARK BERLIN*GALLERY

9. 8 - 20. 08. 20 / "Marea"
, Linus Rauch 4. 5 - 14. 5.20 / "Corona-K", 19 Künstler
21. 3 - 2. 4.20 / "Flachware", Ria Patricia Röder, Linus Rauch, Aaron Scheer

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25. Juli 2020

Mio Okido, Martin Aagard Hansen, Moritz Riesenbeck
"What history teaches us"




kuratiert von Lotta Pick



Opening: July 25, 2020, 6pm




July 26 - August 6, 2020

No28


What history teaches us

Wenn uns die jüngste Zeit etwas gelehrt hat, dann ist es die Verantwortung, die Sichtweise, wie wir die Dinge betrachten, zu hinterfragen und zu verstehen.

Im Zentrum von Mio Okidos Arbeit stehen die Rolle des archivierten Bildes und die Erinnerungskultur. Ausgehend von Bildern aus dem Zweiten Weltkrieg, die aus öffentlichen Archiven und Familiensammlungen stammen, übersetzt Okido Artefakte mit großer Aufmerksamkeit für ästhetische Details in neue Medien. Die Schönheit kollidiert mit der gemeinschaftlichen Erinnerung an Gewalttaten, wodurch unsere zugrundeliegenden Annahmen und die Mehrdeutigkeit der Erinnerung und dessen Dokumentation offengelegt werden.

Die Gemälde von Martin Aagaard Hansen beziehen sich auf die Sprache, die Zeichnung ist. Sein Werk ist oft von alten Sagen und Erzählungen sowie von persönlichen Begegnungen inspiriert. Jüngste Zeiten der Isolation haben den Weg für den einsamen Beobachter geebnet, der in seinen Werken wieder auftaucht. Wie aus der Natur entsprungen, überblickt ein Torso mit scheinbar antiken Bezügen die in der Abstraktion schwankende Szenerie. Die Komposition eines weiteren Werkes, das als Hommage an die Alltagsroutine geschaffen wurde, erinnert daran, dass es immer mehrere Ansichten zu einem bestimmten Thema gibt.

Die 1-minütige Videoarbeit von Moritz Riesenbeck ist an einem unbestimmten Ort angesiedelt. Aus der Vogelperspektive betrachtet, läuft der Künstler in Zeitlupe auf einem Boden, der einem Acker oder der Oberfläche des Mondes ähnelt. Mit zwischen Hoffnung und Verzweiflung changierenden Gesichtsausdrücken scheint er nie das Ziel zu erreichen. In einer Schleife gespielt, beobachtet der Betrachter, wie sich die Geschichte wiederholt. Während die Sonne untergeht, wird das Video im Fenster der Galerie immer deutlicher, als wolle es den Schluss ziehen, dass das Schicksal eines Einzelnen dem des Volkes entspricht.

Text: Lotta Pick, Übersetzung: Wolfgang Kerfin


What history teaches us

If recent times have taught us anything, it is the responsibility to question and understand the lens through which we are gazing at things.

At the center of Mio Okido’s work stand the role of the archival image and the Culture of Remembrance. Taking starting point in second world war images, sourced from public archives and family collections, Okido translates artifacts into new mediums with great attention to aesthetic detail. The beauty clashes with the collective memory of violent perpetration, exposing our underlying assumptions and the ambiguity of memory itself.

The paintings of Martin Aagaard Hansen reference the language that is drawing. His work is often inspired by ancient sagas and tales, as well as personal encounters. Recent times of isolation have paved the way for the lone observer to reappear in his works. As if arising from nature, a torso with seemingly antique references overlooks the scenery that fluctuates in abstraction. The composition of another work, created as homage to every day routines, stands as reminder that there are always multiple views on a given matter.

Moritz Riesenbeck's 1-minute video work is set in an undefined location. Observed in bird’s-eye view, the artist is running in slow motion on a ground that resembles an acre or the surface of the moon. With facial expressions shifting between hope and despair, he never seems to reach the goal. Played in a loop, the beholder watches history repeating itself. As the sun goes down, the video becomes more apparent in the window of the gallery, as if to conclude that in the end, the faith of an individual is interchangeable with that of a people.

Text: Lotta Pick



  • M. Okido - Ausstellungsansicht "What history teaches us"

  • M. Okido, M. A. Hansen - Ausstellungsansicht "What history teaches us"

  • M. Okido, M. A. Hansen - Ausstellungsansicht "What history teaches us"

  • M. Okido - Ausstellungsansicht "What history teaches us"

  • M. Okido - Ausstellungsansicht "What history teaches us"

  • M. A. Hansen - Ausstellungsansicht "What history teaches us"

  • M. A. Hansen - Ausstellungsansicht "What history teaches us"

  • M. Okido - Ausstellungsansicht "What history teaches us"

  • M. A. Hansen - Ausstellungsansicht "What history teaches us"

  • M. Okido - Ausstellungsansicht "What history teaches us"

  • M. Okido - Ausstellungsansicht "What history teaches us"

  • M. Okido, M. A. Hansen - Ausstellungsansicht "What history teaches us"

  • M. Riesenbeck - Ausstellungsansicht "What history teaches us"

  • M. Riesenbeck - Ausstellungsansicht "What history teaches us"

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Kuratorin / Curator

Lotta Pick


Lotta Pick leitet seit Anfang 2019 die Open White Gallery, mit der sie Arbeiten internationaler KünstlerInnen in unterschiedlichen Räumlichkeiten präsentiert.

Ausstellung in der BARK BERLIN*GALLERY
25. 7 - 6. 8.20 / "What history teaches us", Mio Okido, Martin Aagaard Hansen, Motitz Riesenbeck

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Künstlerin / Artist

Mio Okido


geb. 1986, Japan

Mio kam nach ihrem Studium an der Tokyo University of Arts von 2010-2015 nach Deutschland. 2018 schloss sie ihr Diplomstudium an der Weißensee Kunsthochschule ab. Darüber hinaus studiert sie “Art in Kontext” als Master an der Universität der Künste in Berlin.
In ihrer Arbeit beschäftigt sie sich mit historischen Themen, thematisiert Erinnerungskultur und hinterfragt die Bedeutung von (Archiv)bildern.

Ausstellung in der BARK BERLIN*GALLERY
25. 7 - 6. 8.20 / "What history teaches us", Mio Okido, Martin Aagaard Hansen, Motitz Riesenbeck

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Künstler / Artist

Martin Aagaard Hansen


geb. 1988, Dänemark

Martin Aagaard ist Maler aus Dänemark. 2009-2015 Studierte er an der Royal Danish academy of fine arts (MFA) bei Prof. Thomas Locher.

Ausstellung in der BARK BERLIN*GALLERY
25. 7 - 6. 8.20 / "What history teaches us", Mio Okido, Martin Aagaard Hansen, Motitz Riesenbeck

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Künstler / Artist

Moritz Riesenbeck


geb. 1991, Hannover

Moritz ist ein in Düsseldorf lebender und arbeitender Künstler. Nach Abschluss seines Architekturstudiums widmete er sich der freien Kunst, zunächst in der Klasse für Bildhauerei und Kunst im öffentlichen Raum an der Kunstakademie Münster (2013-2018 bei Prof. Maik und Dirk Löbbert). Seit 2018 studiert er an der Kunstakademie in Düsseldorf bei Prof. Gregor Schneider.

Ausstellung in der BARK BERLIN*GALLERY
25. 7 - 6. 8.20 / "What history teaches us", Mio Okido, Martin Aagaard Hansen, Motitz Riesenbeck

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11. Juli 2020

Birte Bosse
"Parallaxxe"




kuratiert von Polina Piagin



Opening: July 11, 2020, 6pm




July 12 - July 23, 2020

No27


Parallaxxe

BARK BERLIN * GALLERY zeigt in einer Einzelausstellung Parallaxxe Arbeiten von Birte Bosse. Die Ausstellung wird im Raum der BARK BERLIN * GALLERY vom 12. Juli bis zum 23. Juli 2020 zu sehen sein.
Filigrane Stahldrahtelemente, die gebogenen, geschliffen und miteinander verschweißt sind, fügen sich zu abstrakten Metallplastiken, die wie dreidimensionale Zeichnungen den Raum durchdringen und die der Narration nicht fremd sind, zusammen. Flexibel und dennoch stabil, scheinen Birte Bosses Plastiken ein empfindsames System zu sein, das sich bei leichter Berührung erschüttert und sich langsam wieder in ihr Gleichgewicht einpendelt.
Die Installation der Arbeiten in der Ausstellung Parallaxxe erlaubt der Betrachterin ihre Position im Raum zu wechseln, was unendlich viele unterschiedliche Ansichten der Plastiken erschließbar macht. Dieses Potential steht im Kontrast zum Ansatz der Künstlerin ihre Motive durch formale Reduktion zu verhandeln.

Text: Polina Piagin


Parallaxxe

BARK BERLIN * GALLERY shows works by Birte Bosse in the solo exhibition Parallaxxe. The exhibition will be on display in the BARK BERLIN * GALLERY from July 12th to July 23rd, 2020.
Filigree steel wire elements, bent, ground and welded together, form abstract metal sculptures that penetrate the exhibition space like three-dimensional drawings which suggest a concrete narration. Flexible, yet stable, each of Birte Bosse works seem to be a sensitive system that once touched slightly vibrates and slowly settles back into its balance.
The installation of works in the exhibition allows infinit number of views on the sculptures. This potential deviates with the artist's approach to negotiate her motifs through formal reduction.

Text: Polina Piagin



  • B. Bosse - Ausstellungsansicht "Parallaxxe"

  • B. Bosse - Aussenansicht Austellung "Parallaxxe"

  • B. Bosse - Ausstellungsansicht "Parallaxxe"

  • B. Bosse - Ausstellungsansicht "Parallaxxe"

  • B. Bosse - Ausstellungsansicht "Parallaxxe"

  • B. Bosse - Ausstellungsansicht "Parallaxxe"

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Künstlerin / Artist

Birte Bosse


geb. 1984, Hannover

Birte ist Absolventin der Fachoberschule für Gestaltung Bremen. Sie studierte ebenso Bildende Künste an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig und absolvierte das Meisterschülerstudium bei Bogomir Ecker. Birte lebt und arbeitet in Berlin.

Ausstellung in der BARK BERLIN*GALLERY
11. 7 - 23. 7.20 / "Parallaxxe", Birte Bosse

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27. Juni 2020

Laura Bruce
"Onlyness"




kuratiert von Polina Piagin



Opening: June 27, 2020, 6pm




Juni 28 - July 09, 2020

No26


Onlyness

BARK BERLIN * GALLERY zeigt in einer Einzelausstellung "Onlyness" Arbeiten von der in New Jersey, USA, geborenen und in Berlin lebenden Künstlerin Laura Bruce. Die Ausstellung wird im Raum der BARK BERLIN * GALLERY vom 28. Juni bis zum 9. Juli 2020 zu sehen sein.
Silhouetten von anthropomorphen Figuren und Körperteilen in der Papierserie von Laura Bruce sind mit abgerundeten Formen umrissen, die entweder an Sprechblasen in Comics wie in der Arbeit Air (2019) oder Schatten wie in der Arbeit Handfull (2019) erinnern. Diese rundlichen Formen, die mal von schweren schwarzen Tusche Konturen umgeben mal nach außen aufgebrochen sind, verbinden Laura Bruces Figuren im Bildraum und heben diese vom Hintergrund gleichzeitig ab.
Diese Mitteilungen und Schatten, die die Figuren werfen, bezeugen ihre Existenz im leeren Raum des Bildes, den sie meistens allein besetzen. Durch Installation der Serie bestehend aus 18 Arbeiten zu einem regelmäßigen Raster auf der Wand verbinden sich einzigartige Geschichten, die von diesen Kreaturen erzählt werden, zu einem gestimmten Chor.
Die einzigartigen Erzählungen, die von diesen Kreaturen erzählt werden, verbinden sich zu einem gestimmten Chor.
Arbeiten von Laura Bruce thematisieren menschliches Verlangen nach Nähe, immer oszillierend zwischen dem Unbehagen und der Unverzichtbarkeit des Vertrauens.

Text: Polina Piagin


Onlyness

BARK BERLIN * GALLERY shows in a solo exhibition Onlyness works by artist Laura Bruce, who was born in New Jersey, USA, and is living in Berlin. The exhibition will be on display in the BARK BERLIN * GALLERY from June 28th to July 9th, 2020.
Silhouettes of anthropomorphic figures and parts of the body in Laura Bruce's paper series are outlined with rounded shapes that are either reminiscent of speech bubbles in comics, as in the work Air (2019) or shadows as in the work Handfull (2019). These rounded shapes, sometimes surrounded by heavy black ink contours that at times break outwards, connect Laura Bruce figures in the pictorial space and at the same time lift them from the background.
The messages and shadows cast by the figures testify to their existence in the empty space of the picture, which most of them occupy alone. By installing the series of 21 works in a grid on one wall, the unique narratives told by these creatures combine to form a tuned choir.
Laura Bruce's works deal with the human desire for closeness, always oscillating between the unease and the indispensability of trust.

Text: Polina Piagin



  • L. Bruce - Ausstellungsansicht "Onlyness"

  • L. Bruce - Ausstellungsansicht "Onlyness"

  • L. Bruce - Ausstellungsansicht "Onlyness"

  • L. Bruce - Ausstellungsansicht "Onlyness"

  • L. Bruce - Ausstellungsansicht "Onlyness"

  • L. Bruce - Aussenansicht Ausstellung "Onlyness"

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Künstlerin / Artist

Laura Bruce


geb. East Orange, New Jersey, USA

Laura ist in New Jersey geboren und lebt seit 1990 in Berlin. Sie absolvierte den Bachelor of Fine Arts in Malerei an der State University of New York a und anschließend den Master of Fine Arts in Bildhauerei an der Slade School of Fine Art in London.

Ausstellung in der BARK BERLIN*GALLERY
27. 6 - 9. 7.20 / "Onlyness", Laura Bruce

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13. Juni 2020

Philipp Kremer
"Gathering"




kuratiert von Polina Piagin



Opening: June 13, 2020, 6pm




Juni 14 - June 25, 2020

No25


Gathering

Auf den ersten Blick scheinen Machtverhältnisse innerhalb der bunten utopischen Gemeinschaft auf der Leinwand von Philipp Kremer friedlich verhandelt worden zu sein. Beim stillen Einverständnis der Versammelten wird eine erotische Begegnung zu einem gemeinschatlichen Erlebnis. Intimität, die durch das Zurschaustellen entschärft wird, steht im Kontrast zu der formalen Geste des Künstlers, die Farben per Zufall zu wählen womit das zwanghafte Fügen der Bildflächen aneinander suggeriert wird. Arbeiten von Philipp Kremer sind in deren Form und Inhalt konfliktträchtig und werfen Fragen nach Wahrnehmung von Nähe und Distanz, Anpassung und Dissonanz auf.

Text: Polina Piagin


Gathering

At the first glance, power relationships within the colorful utopian community seem to have benn peacefully negotiated on the canvas. With the silent consent of the assembled, an erotic encounter becomes a shared experience. Intimacy, migrated by the spectating, stands in contrast to the formal gesture joining of the picture areas to each other. Philipp Kremer's works are controversial in their form and content and raise questions about perception of proximity and distance, adaption and dissonance.

Text: Polina Piagin



  • P. Kremer - Ausstellungsansicht "Gathering"

  • P. Kremer - Ausstellungsansicht "Gathering"

  • P. Kremer - Ausstellungsansicht "Gathering"

  • P. Kremer - Ausstellungsansicht "Gathering"

  • P. Kremer - Ausstellungsansicht "Gathering"

  • P. Kremer - Ausstellungsansicht "Gathering"

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Künstler / Artist

Philipp Kremer


geb. 1981, Duisburg

Philipp ist 1981 in Duisburg geboren. Er studierte an der Universität der Künste Berlin, sowie anschließend an der Rijksakademie in Amsterdam. Philipp lebt und arbeitet in Berlin.

Ausstellung in der BARK BERLIN*GALLERY
13. 6 - 25. 6.20 / "Gathering", Philipp Kremer

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30. Mai 2020

J. Daniel, H. S. Dunkelberg
"Hannah Sophie Dunkelberg und Johannes Daniel"




kuratiert von Polina Piagin



Online Opening: May 30, 2020, 6pm




May 31 - June 11, 2020

No24


Hannah Sophie Dunkelberg und Johannes Daniel

BARK BERLIN * GALLERY zeigt in der Ausstellung Arbeiten von Hannah Sophie Dunkelberg und Johannes Daniel. Die Ausstellung wird im Raum der BARK BERLIN * GALLERY vom 31. Mai bis zum 11. Juni 2020 zu sehen sein.
Seine kollagenartigen Kompositionen entwickelt Johannes aus abstrakten Farbarrangements, die mit teilweise figurativer Malerei und realistischen Bildausschnitten ergänzt werden. Digitalisierte Objektabbildungen und Motive, die sich in seinem Bildarchiv über die Jahre angesammelt haben, werden auf die Leinwand in Ölfarbe übertragen. Objekte aus dem Bildarchiv kehren in das Zweidimensionale zurück und gleichzeitig entsteht durch das übereinander legen der Motive im Bild räumliche Tiefe, die nicht intendiert war.
Während die Malereien von Johannes Daniel aus einer Auseinandersetzung mit Farbe entstehen, sind Silhouetten alltäglicher Objekte, sowie analoge Fotografien ein erster Zugang zur Umgebung in Hannah Sophie Dunkelbergs Arbeiten. Mit bildhauerischen Mitteln inszeniert sie bewusst Zeichnung und Fotografie im skulpturalen Bereich und rückt die Faszination am Material ins Zentrum. Sie stellen die Frage nach einem Garanten für die eigene Kultur und sind ein Scharnier zwischen digitaler und analoger Welt.
Der Dialog zwischen den beiden künstlerischen Positionen, die sich im Raum gegenüberstehen, spielt sich unter anderem auf der Ebene, in der sich Motive der klassischen Kunstgeschichte in der Bonbon-Farbigkeit der Straßenwerbung auflösen, ab.

Text: Polina Piagin


Hannah Sophie Dunkelberg und Johannes Daniel

BARK BERLIN * GALLERY shows works by Hannah Sophie Dunkelberg and Johannes Daniel in an exhibition. The exhibition will be on display in the BARK BERLIN * GALLERY from May 31 to June 11, 2020.
Johannes develops his collage-like compositions from abstract color arragements, which are complemented by partly figurative painting and realistic image sections. Digital object images and motifs that have accumulated in his image archive over the years are transferred to the canvas in oil paint. Objects from the image archive return to the two-dimensional and at the same time, the superimposition of the motifs in the image creates spatial depth that was not intended.
While Johannes Daniel's paintings arise from an engagement with color, silhouettes of everyday objects, as well as analog photographs, are a first access to the surroundings in Hannah Sophie Dunkelberg's works. Using sculptural means, she deliberately stages drawing and photography in the sculptural area and focuses on the fascination with the material. They pose the question of a guarantor for your own culture and are a hinge between the digital and analog world.
The dialogue between the two artistic positions that face each other takes place on the level where motifs from classic art history dissolve in the candy colors of street advertising.

Text: Polina Piagin



  • H. S. Dunkelberg, J. Daniel - Aussenansicht "Hannah Sophie Dunkelberg und Johannes Daniel"

  • J. Daniel - Ausstellungsansicht "Hannah Sophie Dunkelberg und Johannes Daniel"

  • J. Daniel - Ausstellungsansicht "Hannah Sophie Dunkelberg und Johannes Daniel"

  • J. Daniel - Ausstellungsansicht "Hannah Sophie Dunkelberg und Johannes Daniel"

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Künstler / Artist

Johannes Daniel


geb. 1987, Berlin

Johannes ist 1987 in Halle a.d.Saale geboren und lebt in Leipzig. Er studierte von 2008 bis 2017 Malerei in Leipzig und Warschau, er war Meisterschüler bei Prof H. Ottersbach in Leipzig.

Ausstellung in der BARK BERLIN*GALLERY

30. 5 - 11.v6.20 / "Hannah Sophie Dunkelberg und Johannes Daniel", Hannah Sohpie Dunkelberg, Johannes Daniel

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Künstlerin / Artist

Hannah Sophie Dunkelberg


geb. 1987, Berlin

Hannah ist 1987 geboren und lebt in Berlin. Sie hat von 2014-2019 Bildhauerei in Hamburg und Berlin studiert.

Ausstellung in der BARK BERLIN*GALLERY

30. 5 - 11.v6.20 / "Hannah Sophie Dunkelberg und Johannes Daniel", Hannah Sohpie Dunkelberg, Johannes Daniel

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Ondrej Drescher

"o. T."

Aquarell, Tusche, Zeichenpapier, 19 x 14 cm, 2017-20
Spende/Support: 450 €
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Matthias Dornfeld

"o. T."

Bleistift, Marker, Zeichenpapier, 21 x 29,5 cm, 2018
Spende/Support: 950 €
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Kathrin Freytag

"o. T."

Bleistift auf Zeichenpapier, 21 x 29,5 cm, 2018
Spende/Support: 300€
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"Taxi"
Autorin: Kathrin Freytag
Bleisatz: Kathrin Freytag
Druck: Kathrin Freytag
ISBN 978-960-6811-62-3
Diatton Verlag – Athen 2016



Danny Avidan

"o. T."

Öl auf Papier, 35 x 27 cm, 2020
Spende/Support: 500 €

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Omer Even Paz

"Draft of a crow"

Aluminiumfolie, Draht und Sprühfarbe, 20 x 15 x 45 cm, 2019
Spende/Support: 400 €

"Draft of a pigeon"

Aluminiumfolie, Draht und Sprühfarbe, 13 x 6 x 20 cm, 2019
Spende/Support: 300 €

"Draft of an hyena"

Aluminiumfolie, Draht und Sprühfarbe, 17 x 10 x 24 cm, 2019
Spende/Support: 400 €

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Jenny Michel

"My Future Nows - Seen in a row"

Tiefdruckfarbe, Buntstift, Bleistift, Schreibmaschine, Kopie auf Papier, 28 x 22 cm, 2020
Spende/Support: 400 €

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Robin Zürn

"o. T."

Filzstift, Buntstift auf Zeichenpapier, 27,5 x 40 cm, 2017
Spende/Support: 300 €

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Julia Rüther

"o.T."

Öl und Acryl auf Leinwand, 54 x 48 cm, 2007
Spende/Support: 450 €

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Sven-Ole Frahm

"o. T."

Acryl auf Leinwand, 52 x 52 cm, 2017
Spende/Support: 450 €

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Stella Meris

"My eye is your eye"

Acryl, Faden und Spitzenstoff auf Leinwand, 23 x 22 cm, 2020
Spende/Support: 400 €

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"o.T."

Acryl und Faden auf Leinwand, 23 x 19 cm, 2020
Spende/Support: 400 €

"o.T."

Acryl und Faden auf Leinwand, 23 x 21 cm, 2020
Spende/Support: 400 €




Martin Dammann

"Schatzsucher Bar K"

Buntstift, Aquarell auf Papier, 26 x 48,5 cm, 2020







Dennis Rudolph

"Skybox 4"

Auflage 14/20 Fine Art Print gerahmt, 26 x 23,5 cm, 2019
Spende/Support: 305 €

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Allistair Walter

"Inresa I"

Grafit auf Papier, 39 x 26 cm, 2020
Spende/Support: 400 €

"Inresa II"

Grafit auf Papier, 28 x 21 cm, 2020
Spende/Support: 350 €

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Maria Sécio

"Bueish"

Pigmentdruck auf Archiv Texturfotopapier, 30 x 23 cm, 2020
Spende/Support: 250 €

"Runners"

Pigmentdruck auf Archiv Texturfotopapier, 30 x 23 cm, 2020
Spende/Support: 250 €

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Heidi Sill

"cut #101"

Archival Inkjet Print auf Fotopapier, Auflage 20/75 (signiert und numeriert), 50 x 40 cm, 2015
Spende/Support: 290 €

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Vanessa Henn

"o.T."

Xeroxdruck auf Transparentpapier, 29 x 21,5 cm, 2019 Euro
Spende/Support: 400 €









Friedemann Grieshaber

"Skulptur 1: Kleine Figur mit Kopfputz"

Gipsguss, rückseitig signiert – Unikat für die BARK BERLIN*GALLERY, Auflage e.a., 25 x 3,5 x 5 cm, 2001
Spende/Support: 200 €

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"Skulptur 2: Gemütliches Heim"

Gipsguss, rückseitig signiert – Unikat für die BARK BERLIN*GALLERY,
Auflage e.a., 10 x 7 x 1,5 cm, 2002
Spende/Support: 100 €

"Skulptur 3: Mein Haus"

Gipsguss, rückseitig signiert – Unikat für die BARK BERLIN*GALLERY,
Auflage e.a., 13 x 12 x 3 cm, 2015
Spende/Support: 150 €




Linus Rauch

"flusso 04 & flusso 07"

Fallschirmseide, Acryl auf Holz, jeweils 22 x 15,5 cm, 2019
Spende/Support: jeweils 400€
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Georg Hobelsberger

"∞"

Neonskultpur, Glas, Neon, Transistor, ca 50 x 50 x 50 cm, 2008
Spende/Support: 500€
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Corona - K

In unserem folgenden Ausstellungsformat stellen wir in kurzen Abständen Künstler vor, die in der BARK BERLIN*GALLERY schon einmal ausgestellt haben und denen wir uns darüberhinaus auch verbunden fühlen. Jeder dieser Künstler stellt eine Arbeit für die „Corona-K 4.5.-14.5.20“ Ausstellung zur Verfügung. Durch eine Spende in angegebener Höhe kann der Spender diese Arbeit erhalten. Die Spender unterstützen damit die Künstler in dieser komplizierten Zeit, wobei 100€ als Unterstützung an die BARK BERLIN*GALLERY gehen. Die meisten Arbeiten werden hier unter dem marktüblichen Preis offeriert, um eine Verbundenheit mit den Akteuren rund um die BARK BERLIN*GALLERY zu zeigen. Wir freuen uns über die grosse spontane Bereitschaft der Künstler/innen sehr und bedanken uns herzlich dafür!


Corona - K

In our following exhibition , we present artists at short intervals who have already exhibited at BARK BERLIN * GALLERY and with whom we also feel connected. Each of these artists provides a work for the "Corona-K 4.5.-14.5.20" exhibition. The donor can receive this work through a donation of the specified amount. The donors support the artists in this complicated time, with € 100 going to the BARK BERLIN * GALLERY as support. Most of the works are offered here under the usual market price, in order to show a connection with the actors around the BARK BERLIN * GALLERY. We are very happy about the great spontaneous willingness of the artists and thank them very much!

  • Corona-K Ausstellungsansicht

  • Displayansicht Georg Hobelsberger - "∞"

  • Displayansicht Georg Hobelsberger - "∞"

  • Displayansicht Linus Rauch - "flusso 04" & "flusso 07"

  • Displayansicht Friedemann Grieshaber - Skulpturen

  • Displayansicht Martin Damman - Schatzsucher Bar K & Dennis Rudolph - Skybox 4

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Künstler / Artist

Dennis Rudolph


geb. 1979, Berlin

Er studierte an der Universität der Künste, Berlin.
Lebt in Berlin.

Ausstellung in der BARK BERLIN*GALLERY

4.5 - 14.5.20 / "Corona-K", 19 Künstler
22.6 - 5.7.19 / "Unsichtbare Räume II", Amalia Valdés, Dennis Rudolph, Irina Gheorghe

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Künstler / Artist

Martin Dammann


geb. 1965, Friedrichshafen

Er studierte studierte von 1988 bis 1992 an der Hochschule für Künste in Bremen. 1992 wechselte er an die Hochschule für Künste nach Berlin und studierte dort bis 1995. 1995 erhielt er das Elsa-Neumann-Stipendium des Landes Berlin (NaFöG), sowie 1997 ein Auslandsstipendium der DAAD für London.Während dieser Zeit arbeitete Dammann u. a. auch für das „Archive of Modern Conflict“, und begann eine Sammlung von Amateurfotografien von Soldaten aus dem Ersten und Zweiten Weltkrieg zu sammeln. Aus dieser Sammlung fasste er 2018 ein von der Öffentlichkeit vielbeachtetes Buch zusammen, dass das Thema „Crossdressing in der Wehrmacht“ während des Zweiten Weltkrieges beleuchtete. Dammann lebt und arbeitet in Berlin.

Ausstellung in der BARK BERLIN*GALLERY

4.5 - 14.5.20 / "Corona-K", 19 Künstler
28.2.2019 / Artist Talk, Martin Damman im Gespräch mit Daniela von Damaros zu seinem Buch "Crossdressing in der Wehrmacht"

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Künstlerin / Artist

Maria Sécio


Ausstellung in der BARK BERLIN*GALLERY

4.5 - 14.5.20 / "Corona-K", 19 Künstler
21.9 - 4.10.19 / "9+10 21", Maria Sécio & Allistair Walter

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Künstler / Artist

Allistair Walter


Ausstellung in der BARK BERLIN*GALLERY

4.5 - 14.5.20 / "Corona-K", 19 Künstler
21.9 - 4.10.19 / "9+10 21", Maria Sécio & Allistair Walter

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Künstlerin / Artist

Vanessa Henn


geb. 1970, in Stuttgart, Deutschland

Vanessa studierte an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, am Edinburgh College of Art Schottland, sowie an der School of Fine Arts der University of Canterbury in Christchurch, Neuseeland.
Sie lebt und arbeitet in Berlin.

Ausstellung in der BARK BERLIN*GALLERY

4.5 - 14.5.20 / "Corona-K", 19 Künstler
7.3 - 18.3.20 / "BHMV - Euer Vertrauen ist unser Kapital", Vanessa Henn, Michael Laurent, Heidi Sill, Barbara Wille

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Künstlerin / Artist

Heidi Sill


geb. in Fürth, Deutschland

Heidi studierte an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg Textilkunst und Flächendesign bei Stefan Euseman, Freie Grafik und Malerei bei Georg Karl Pfahler und Rolf-Gunter Dienst.
Sie lebt und arbeitet in Berlin

Ausstellung in der BARK BERLIN*GALLERY

4.5 - 14.5.20 / "Corona-K", 19 Künstler
7.3 - 18.3.20 / "BHMV - Euer Vertrauen ist unser Kapital", Vanessa Henn, Michael Laurent, Heidi Sill, Barbara Wille

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Künstler / Artist

Friedemann Grieshaber


geb. 1968, Ravensburg, Deutschland

Ausbildung als Steinmetz
Auslandsreisen nach Israel und Ägypten
Studium der Bildhauerei in Stuttgart und Berlin bei Micha Ullman, Inge Mahn, Lothar Fischer, Rebecca Horn
1998 Meisterschüler der HdK (UdK) Berlin
Stipendium aus dem Else-Heiliger-Fonds (EHF) der Konrad-Adenauer-Stiftung
Stipendium des Bundes und der Akademie der Künste Berlin für die Villa Serpentara, Olevano Romano
Lehrauftrag für Bildhauerei an der Kunsthochschule Berlin-Weissensee
Realisierung privater und öffentlicher Kunst- und- Bau- Projekte

Ausstellung in der BARK BERLIN*GALLERY

4.5 - 14.5.20 / "Corona-K", 19 Künstler
14.12 - 9.1.20 / "Raues Grau", Friedemann Grieshaber

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Künstler / Artist

Georg Hobelsberger


Georg studierte von 1989 – 1996 Studium Architektur, an der Universität Hannover. Von 1996 bis 1998 führte er ein eigenes Büro ifür den Bereich Lichtkunst und Möbeldesign in Hannover.1998 ging er mit einem Stipendium der Regierung von Niedersachsen und der Heitland-Stiftung für ein Jahr nach New York City, USA. Seit dem arbeitet er in Berlin rund um Lichtinstallationen im Architekturbereich und als künstlerischer Mitarbeiter an Projekten zum Beispiel bei Via Lewandowsky.

Ausstellung in der BARK BERLIN*GALLERY

4.5 - 14.5.20 / "Corona-K", 19 Künstler

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19. April 2020

Omer Even Paz
& Friends
"It's How You Fall"



Online Opening: April 19, 2020, 6pm




April 19 - April 30, 2020

No22


Eva Kraljic

"Gravitational Apple"


"Amazing Death One More Time"



Anna Fitoussi

"Sunset: Supine"



Yoav Ronel

Falling in love

Die anhaltende innere Krise, die der Westen gerade erlebt, kann klar beschrieben werden mit einer Strömung der Philosophie, die noch immer bestimmend ist und noch nicht überwunden wurde: das ist der Mythos des Lebens als existenzielle Reise des Leidens. Albert Camus beschrieb den Weg des Menschen hervorragend mit dem Bild von Sisyphus, der seinen Stein den Berg hinauf rollt, um dann den Halt in der Nähe der Bergspitze zu verlieren und von vorne zu beginnen. Mit diesem mythischen Bild beschreibt Camus die Berufung des Menschen: der Aufstieg ist das Ziel, das Leben ist inhaltlich nicht durch das Ende begrenzt und das Handeln bestimmt das Wesen.
Es ist traurig, aber nicht überraschend, dass eine seltsame und substanzschwache Version dieses Bildes noch heute besteht. Die Idee, dass das Leben ein immer währender Kampf ist und es kein plausibles Ziel oder Ende hat, sondern seine eigene sinnlose Trägheit des „immer mehr“ definiert , beruht auf der kapitalistischen Glaubenslehre. Deshalb wenden wir uns jetzt, wenn der Mensch so einsam ist wie nie zuvor, wieder existentialistischen Ideen zu: Wir können uns keinen Ausweg aus „Sisyphus 'Berg“ vorstellen, weil wir unsere Existenz nicht mehr ohne Leiden vorstellen können. Diese Disposition in ihrer radikalen und perversen Form heiligt die Kombination von Leistung, Leiden und Arbeit ohne Ende und ohne Grenzen. Es steht uns völlig frei, eine endlose Leiter hinaufzusteigen, die nirgendwohin führt aber immer weiter ohne ein Ende zu finden. Wie der zeitgenössische Philosoph Byung-Chul Han feststellt: "Auch der Tod hat keinen Platz in der Chronik der Errungenschaften von eigentlichen Leben" (The Agony of Eros). Es wird fast unmöglich, Camus ' Idee zufolgen und sich einen glücklichen Sisiphus vorzustellen.
Aber mehr als alles andere - mehr als die Aussicht des Leidens oder die Vorstellung eines endlosen, wahrhaften Lebens für diejenigen, für die der Tod nur eine abrupte und sinnlose Katastrophe ist – scheint dieses Bild den Weg des Aufstiegs fälschlicherweise den Weg des Menschen zu beschreiben, der von seiner Stärke und Willenskraft abhängt. Dies ist die falsche Vorstellung vom Aufstieg und dem Felsen.
Die Wahrheit, wenn man diesen Begriff verwenden könnte, ist viel glücklicher und freier, nur alleine dadurch, das das Leben begrenzt ist. In Wahrheit klettert der Mensch weder auf einen Berg noch schiebt er einen Stein hinauf, und sein Leben - sein Abenteuer - hängt definitiv nicht von seiner Willenskraft und den „von ihm getroffenen Entscheidungen“ ab. In Wahrheit ist unser Leben in der Tat ein langer und passiver Niedergang, der eine Gewissheit birgt, die unsere inhärente Passivität und ihr Ende definiert: Die einzig sichere Sache ist die Landung, der Tod als das Ende des Abenteuers.
Wenn wir die Dinge aus dieser Perspektive betrachten, können wir verstehen, dass Leben nichts anderes als eine radikale Erfahrung von Passivität ist. Wir sind verletzlich, exponiert, zerbrechlich und abhängig. Daher sollte unsere philosophische und poetische Frage - heute mehr denn je - nicht die Taktik betreffen, die wir anwenden müssen, um den Berg hinaufzuklettern, ohne Selbstmord zu begehen (wollen). Es sollte darum gehen, das Wie des Absturzes in Richtung unserer Endgültigkeit, unseres Todes zu lernen (wie Derrida es ausdrückt: „Jemand, du oder ich, meldet sich und sagt: Ich möchte lernen, wie man [endlich] lebt“). Viele Philosophen (und Psychologen) befassen sich mit der hohen Last unseres Schmerzes und unserer Schuld (Schulden), die uns beim Sysiphos gleichen Aufstieg belasten. Aber wenige dachten über die Leichtigkeit des Glücks nach, die nachlässige Geste des Tanzes, über die Möglichkeit zu fliegen, die sich in der Gnade unseres Sturzes ergibt.
Das Fallen lädt uns ein, einen anderen Mythos zu betrachten, der neben Gedanken und Kunst geboren wurde (obwohl die kapitalistische Zeit der endlosen Anhäufung ihre Kraft etwas beeinträchtigt hat): Denn wenn wir lieben, fallen wir auch, „we fall in love“. Liebe ist also nicht nur unser Objekt des Sehnsucht, sondern bestimmt auch die Art und Weise, wie wir fallen. Aber Liebe kann nicht ohne unser Begrenztheit existieren. Ohne die Grenze des Körpers, den Grenzpunkt, an dem ein Körper einen anderen berührt, gibt es keine Liebe. Liebe hängt von Enthüllung, Zerbrechlichkeit und dem Versprechen des Todes ab, was der Zeit einen Sinn gibt. "Erotik, so kann man sagen, ist die Zustimmung zum Leben bis zum Tod" (Georges Bataille)
Als solches ist Liebe im Kern passiv: Unser Körper verrät, wenn wir rot werden, wenn wir dem Blick des geliebten Menschen begegnen, uns ergeben, uns zu ihm oder ihr beugen, während unser Wille selig schwächer wird, wenn wir uns selbst geben und uns verlieben. In der Liebe wird die Logik der Leistung zugunsten eines anderen, anmutigeren vernachlässigt. Aktionen werden zu Gesten und Projekte und Aufgaben zu flüchtigen Objekten, Blumen, Gedichten und einem Lächeln oder zur einfachsten und reinsten Geste: bis an die Grenzen des Bettes zu klettern, damit sich der schlafende Liebhaber strecken und ausbreiten und den eigenen Platz einnehmen kann.
Der Fall der Liebe ermöglicht auch die Entstehung einer anderen Form von Rhythmus und Zeitlichkeit. Das kapitalistische Leben beinhaltet die Abstraktion und Unterbrechung der Zeit. Unsere Zeit ist in Arbeitsstunden unterteilt und in der Tat eine Zeit der rauschaften endlosen Aufgaben. Diskontinuität ist auch Sisyphus 'Zeit: Er steigt immer wieder auf. Die Zeit des Aufstiegs ist in der Tat eine endlose, entzückte und ängstliche Zeit. Liebe öffnet eine andere Zeitlichkeit. Wie Byung-Chul Han es ausdrückt: „Das tägliche Leben besteht aus Diskontinuitäten. Erotische Erfahrung eröffnet den Weg zur „Kontinuität des Seins“, diese Erfahrung kann sonst nur der Tod mit dem Ende der „Diskontinuität der Wesen“ bieten (Die Qual des Eros). Wenn wir uns verlieben, ist unser Blick passiv auf das geliebte Objekt gerichtet und entspannt sich. Deshalb wurden den Griechen Liebe, Weisheit und Schönheit von den Musen wenn sie ruhten offenbart. In der Zeit mit Sinnieren und Zugewandheit wird der Mensch als „Sucher nach Weisheit oder Schönheit, Anhänger der Musen und Liebhaber“ (Platon / Phaedrus) geboren. Hier wird der Rausch durch eine kontemplative Kontinuität ersetzt, und Liebe - die Art, wie wir fallen - wird zu einer Form der Aufmerksamkeit.

Grösse / TONY HOAGLAND
Ich habe dich am regnerischen Morgen gesehen
vom Fenster des Hotelzimmers aus,
die Bootsplanke hinaufstürmend, um an Bord des Bootes zu gehen.
Du hast deine berühmte orangefarbene Hose getragen

was in Wirklichkeit Apricotfarben ist
und das Boot schaukelte ein wenig
als du auf die Relingkante tratest.

Du bist zur Arbeit gegangen
mit Rucksack und Skizzenbuch
und deinem buschig grauen Haar
das einem Sturm gleicht
wie ein Strauß aus Stahlwolle.

So ist mein Herz, dachte ich ...
Es liegt zusammengerollt in mir, schlafend,
doch dann springt es heraus und schockiert mich
mit all seiner Grösse.

Aber während ich träumte, fuhr dein Boot weg.
Dann war da nur noch der graue Glanz
der Hafen zurückgelassen, wie unpolierter Stahl

und die steilen grünen Wälder, die bis zum Ufer wachsen
und die Nebelschleier auf den Hügeln.

Es war dein nun verschwundenes Boot
was der Szene eine Sinn gab,
mit der Vorstellung des Weges und eines Ziels.

Und diese Erzählung verschwand dann auch aus dem Gedächtnis
nur eine liebevolle verwandte Ahnung zurücklassend;

- Ahnung,
was verweilt,
und liebt ohne Grund.

Der liebevolle Blick, der das schlafende Herz erweckt, fällt auf die geliebte Frau und folgt passiv ihrer Spur. Aber als das Boot der Frau verschwindet, bleibt der Blick ununterbrochen - er sieht die Welt im Prisma der Liebe; der Hafen zurückgelassen, die grünen Wälder am Ufer, der Nebel auf dem Hügel. Es ist das Objekt der Liebe, die verschwundene Geliebte auf dem Boot, das der Szenerie einen Sinn gibt - und Kontinuität durch die Unterbrechung der Zeit. Aufgaben, Reisen und Arbeit weichen der Poetik als Beschreibung der Welt. Aber es ist keine Verliebtheit in das Einzigartige, das sich durch Liebe und Poesie öffnet. Es ist Vertrautheit, den anderen in Kontinuität zu lieben: die berühmte orangefarbene Hose. Lieben ist also eine Erfahrung von Passivität in Kontinuität (und nicht im Moment oder im Ereignis, sondern in Momenten oder Ereignissen). So können wir vielleicht verstehen, dass wir im ergriffen von Liebe glücklich und passiv verweilen, wenn wir zusammenfinden.

Text: Yoav Ronel



Yoav Ronel

Falling in love

The ongoing spiritual crisis that the West is experiencing can be lucidly perceived when looking upon one of the last remnants of philosophy that still lingers and prevails within it: that is the myth of life as an existential journey of suffering. Albert Camus famously described man’s journey using the image of Sisyphus, carrying his rock up his mountain only to lose his grip near the top and start all over again. Using this mythical image Camus locates man’s vocation: preferring the climb to the goal, life over their end and existence to essence.
It is sad but not surprising that a perverse and “thin” version of this image still lingers today. The idea of life as an endless struggle stemming, with no plausible goal or end but its own senseless inertia of the “more”, stands at the basis of Capitalist theology. This is why now, when man is as lonely as he has ever been, we turn back to existentialist ideas: we cannot imagine a way out of Sisyphus’s mountain because we can no longer imagine existence without suffering. This disposition, in its radical and perverse form, sanctifies the combination of achievement, suffering and labor with no end and no limit. We are fully free to climb up an endless ladder leading nowhere, accumulating to no end and without finality. As contemporary philosopher Byung-Chul Han states: “Even death has no place in the chronicle of Bare Life’s achievements” (The Agony of Eros). It becomes almost impossible to follow Camus’ goal and imagine a happy Sisiphus.
But more than anything – more than the promise of suffering or the image of an endless, naked living for whom death is just an abrupt and senseless disaster – the image of the climb falsely mistakes man’s journey to be one that is dependent upon his strength and will power. This is the false idea of the climb and the rock.
The truth, if one could use this term, is much happier and freer only because it has an end. In truth, man does not climb up any mountain nor push up any rock, and his life – his adventure –definitely does not depend upon the power of his will and the “choices he makes”. In truth, our life is in fact a long and passive fall, that holds one certainty, which is the thing that defines our inherent passivity and its end: The only certain thing is the landing, is death as the end of the adventure.
Seeing things from this perspective, we are free to understands that living is nothing else than a radical experience in passivity. Our being vulnerable, exposed, fragile and dependent. As such, our philosophical and poetic question – today more than ever – should not concern the tactics we need to use to climb up the mountain without (wanting to) commit suicide. It should concern learning the how of the fall towards our finality, our death (As Derrida puts it: “someone, you or me, comes forward and says: I would like to learn [how] to live finally”). Many philosophies (and psychologies) deal with the heavy weight of our pain and guilt (debt), that burdens us when we climb. But fewer contemplated the lightness of happiness, the careless gesture of dance, on the potential to fly that opens in the grace of our fall.
Falling invites us to visit another myth, one that was born alongside thought and art (although Capitalist time of endless accumulation has somewhat hurt its potency): For when we love we also fall, we fall in love. Love is thus not only our object of desire, but also dictates the manner in which we fall. But love cannot exist without our endings. Without the end of the body, the limit point in which one body touches its other, there is no love. Love depends upon exposure, fragility and the promise of death as what gives time meaning. “Eroticism, it may be said, is assenting to life up to the point of death” (Georges Bataille)
As such, love is passive at its core: our body betrays as we blush when meeting the gaze of the loved one, surrendering ourselves, leaning towards him or her as our will blissfully weakens, as we give ourselves and fall in love. In love, the logic of achievement is neglected in favor of another, more graceful one. Actions turn into gestures, and projects and tasks into fleeting objects, flowers, poems and smiles, or the simplest and purest gesture of scrambling to the limits of the bed, allowing the sleeping lover to stretch and sprawl, and to take your place.
Love’s fall also allows for the emergence of another form of rhythm and temporality. Capitalist life entails the abstraction and discontinuation of time. Our time is divided into work hours and is in fact a time of frenzy and endless tasks. Discontinuity is also Sisyphus’ time: he climbs up again and again. The time of the climb is in fact an endless, raptured and anxious time. Love opens another temporality. As Byung-Chul Han puts it “Everyday life consists of discontinuities. Erotic experience opens the way to “continuity of being”—which only death, as the end of “the discontinuity of beings,” can provide (The Agony of Eros)”. When we are falling in-love our gaze is passively fixed on the loved object and relaxes. This is why for the Greeks, love, wisdom and beauty are bestowed upon us passively by the muses. In the temporality of contemplative and loving time man is born as “a seeker after wisdom or beauty, a follower of the Muses and a lover” (Plato / Phaedrus). Here the frenzy is replaced by a contemplative continuity, and love – the way we fall – becomes a form of attention.

MUCHNESS / TONY HOAGLAND
I saw you in the rainy morning
from the window of the hotel room,
running down the gangplank to board the boat.
You were wearing your famous orange pants

which are really apricot
and the boat rocked a little
as you stepped on its edge.

You were going to work
with your backpack and sketchbook
and your bushy grey hair
which bursts out in weather
like a steel wool bouquet.

That’s how my heart is, I thought—
It lies coiled inside of me, asleep,
then springs out and shocks me
with all of its muchness.

But as I was dreaming, your boat pulled away.
Then there was just the grey sheen
of the harbor left behind, like unpolished steel

and the steep green woods that grow down to the shore
and the gauze of mist on the hills.

It was your vanished boat
which gave the scene a shape,
with its suggestion of journey and destination.

And the narrative then, having done its work,
it vanished too,
leaving just its affectionate cousin description behind;

—description,
which lingers,
and loves for no reason.

The loving gaze which awakens the sleeping heart falls on the loved woman, passively following her trail. But as the woman’s boat vanishes, the gaze lingers continuously—seeing the world within the prism of love; the harbor left behind, the green woods on the shore, the mist upon the hill. It is the object of love, the vanished lover on the boat, that gives the “scene a shape”—and continuity, through the suspension of time. Tasks, journeys and labor give way to poetics, as a description of how the world is. But it is not infatuation with the unique that opens up by love and poetry. It is familiarity, loving the same other in continuity: the famous orange pants. To love is thus an experience of passivity in continuity (and not in the moment or the event, but in moments or events). Thus, we can perhaps understand that in the grasp of love, we happily and passively linger as we fall together.

Text: Yoav Ronel





Omer Even Paz

It's How You Fall

Die Ausstellung beginnt und endet mit einem Video-loop aus der Eröffnungsszene von Mathieu Kassovitz 'La Haine (The Hatred, 1995). Wir sehen ein Satellitenbild der Welt, während der Erzähler eine Geschichte erzählt: „Ein Mann fällt von einem Wolkenkratzer; mit jedem Stockwerk, das er passiert, beruhigt er sich - Jusqu'ici tout va bien - so weit, so gut.“ Aber der Erzähler sagt, es gehe nicht um den Sturz, sondern um die Landung. Am Ende der Szene steht das Bild der Erde in Flammen und der Film beginnt.

Wir können die aktuelle globale Situation als freien Fall betrachten. Aber es ist nicht so, dass wir von einem Wolkenkratzer gestoßen wurden, vielmehr ist das Gebäude ansich unter uns verschwunden. In einem überraschenden, plötzlichen Schritt ist die Welt zum Stillstand gekommen und damit unser Verständnis der Welt. Ist die Vergangenheit verschwunden oder war sie jemals da? Die Zukunft scheint nicht zu kommen. Wir wissen nicht, wie lange dieser Sturz dauern wird, und in der Übergangszeit können wir versuchen, uns an diesem Moment zu erfreuen.

Wir fallen also frei und möglicherweise tun wir das schon eine ganze Weile - doch erst jetzt merken wir es alle. Meine Antwort darauf ist, zu versuchen, die Fahrt zusammen zu genießen, auch wenn wir noch nicht erkennen können, ob eine klare Bedeutung daraus erwachsen wird. Im Verlauf der Ausstellung werden ich und meine Freunde (Künstler, Schriftsteller und Wissenschaftler) auf den Ruf „It’s How You Fall“ antworten.

Text: Omer Even Paz


Omer Even Paz

It's How You Fall

The exhibition begins and ends with a video loop extracted from the opening scene of Mathieu Kassovitz’s La Haine (The Hatred, 1995). We see a satellite image of the world, while the narrator tells a story: “a man is falling down from a skyscraper; with each floor he passes he reassures himself—Jusqu’ici tout va bien—so far, so good. But, the narrator says, it’s not about the fall—it’s about the landing.” As the scene ends, the image of earth is engulfed in flames and the movie begins.

We can view the current global situation as a freefall. But it’s not that we were pushed from a skyscraper, as much as the building itself has disappeared from beneath us. In a surprising, sudden move, the world has come to a halt and our understanding of the world with it. Has the past vanished, or was it ever even there? The future doesn't seem to arrive. We don’t know how long this fall will last, and in the long lingering in-betweenness, we can try to delight in this moment.

So, we are freefalling. Possibly we have been for quite a while—only now we all notice it. My response to this is to try and enjoy the ride together, even if we are yet to understand or make a clear meaning out of it. In the course of the exhibition, myself and friends, artists, writers, researchers, will respond to the call of “It’s How You Fall”.

Text: Omer Even Paz





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Kurator & Künstler / Curator & Artist

Omer Even-Paz


geb. 1991, Israel

Er studierte am Chelsea College of Art and Design in London, England.
Lebt in Berlin.

Ausstellung in der BARK BERLIN*GALLERY

19.4 - 30.4.20 / "It's How You Fall", Omer Even Paz & Friends
14.7 - 25.7.19 / "The Younger Dryas", Danny Avidan

Homepage
Instagram

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10. - 17. April 2020

Online Performance Reihe




kuratiert von Polina Piagin



Online Performance Column: April 10 - 17, 2020




No21


17.04.2020, Alessandro Rauschmann und Janina Rudenska - "Lacrima"






14.04.2020, Agnieszka Szosteck - "die bestehende Realität (Prozess und Tanz)"

Am 14.04.20 um 20:15 Uhr Um 20:15 Uhr zeigt Agnieszka Szosteck ihre zweiteilige Videoperformance „die bestehende Realität (Prozess und Tanz)“. Die Arbeit von der in Berlin lebenden Künstlerin entstand während ihres Aufenthaltes in ihrem Ferienhaus in Krakow, Polen, und wird nun erstmalig in der BARK BERLIN*GALLERY gezeigt.

Text: Polina Piagin






12.04.2020, Daniel Chluba - "Homme Moyen"

Am 12.4.2020 um 20:15 Uhr zeigt Daniel Chluba, Aktions- und Performancekünstler, aus Berlin seine 3-teilige Video Performance "homme moyen" in unserem Instagram Profil https://www.instagram.com/bark_berlin_gallery/ kuratiert von Polina Piagin.
Die Konvention "besser sein zu müssen als homme moyen, als der Durchschnitt“ entspringt einer Datengläubigkeit, wo Messen, Berechnen und Evaluieren zur einer neuen Religion wird. Der Durchschnitt ist immer Bullshit! Wieso richtet sich unsere Gesellschaft nach dem Monster der Mittelmässigkeit aus?
In der Video Performance von Daniel Chluba "homme moyen" sieht der Zuschauer einen Mann mit einer Brotmaske auf seinem Gesicht mal durch das Fenster der Galerie nackt und regungslos auf dem Boden liegen, mal turnend auf einer leeren Strasse mit Einfamilienhäusern. Der „homme moyen" kann nicht sprechen, denn er hat keinen Mund, dafür aber eine lange Nase (14,5 cm), die er gern mal durch den Zaun steckt.
Video Credits: Film und Sounddesign Julia Frankenberg

Text: Polina Piagin


Text zur Ausstellung von Daniel Chluba „Homme Moyen“ von

An Paenhuysen


veröffentlicht auf ihrem Blog:
Link: http://anpaenhuysen.blogspot.com/2020/04/homme-moyen-by-daniel-chluba.html
mail: paenhuysenan@gmail.com

Ich stelle mir gerne vor, dass Daniel Chluba trainiert hat oder wer weiß, sich sogar für seine Leistung Homme Moyen inspirieren ließ, als er mich besuchte.

In den letzten Monaten hat mich Daniel Chluba dreimal besucht. Das erste Mal war er zu spät, um die Tür zum Hinterhaus zu öffnen. Verstehen sie, die Tür öffnet sich automatisch nur für kurze Zeit. Das zweite Mal war Daniel Chluba zu schnell, was dazu führte, dass er die Tür nicht öffnen konnte. Beim dritten Mal konnte er die Hinterhoftür problemlos öffnen.

Grundsätzlich hat meine Hinterhoftür Daniel Chluba geschult, beim Betreten des Vorderhauses ein mittleres Tempo zu erreichen. Das Zeitfenster für die Hintere Tür basiert auf soliden Berechnungen, wie schnell oder langsam eine durchschnittliche Person von vorne nach hinten geht. Das haben mir die Techniker gesagt, die das ausgeklügelte Sicherheitssystem installiert haben.

Natürlich ärgere ich mich über die hintere Tür, weil ich die meiste Zeit nach unten gehen muss, um sie für Besucher zu öffnen, die anscheinend nicht durchschnittlich sind. Ich schätze Mittelmäßigkeit in der Literatur mehr. Nehmen wir zum Beispiel Sylvia Smiths Misadventures (Missgeschicke) über ein sehr mittelmäßiges Leben, das keine Pointe hat, keine Bedeutung hat und nicht einmal das ist, was man als "lustig" bezeichnen würde.

Oder was ist mit dem The Diary of a Nobody (Tagebuch eines Niemand) von George Grosssmith und Weedon Grossmith mit Mr. Pooter: "Warum sollte ich mein Tagebuch nicht veröffentlichen? Ich habe oft Memoiren von Menschen registriert, von denen ich noch nie gehört habe, und ich she keinen Grund, nur weil ich kein angeblich „Wichtiger“ bin, warum mein Tagebuch nicht interessant sein sollte. Ich bedaure nur, dass ich es als Jugendlicher nicht begonnen habe. "Einmal hat Mr. Pooter einen Besuch von Mr. Huttle, der sich schrecklich über die Worte „Gute Mittelweg" aufregt: „Gute Mittelweg“ in der Tat, wissen Sie, dass der „Gute Mittelweg" zwei Wörter sind, die „elende Mittelmäßigkeit" bedeuten? Ich sage, gehe in die erste oder dritte Klasse, heirate eine Herzogin oder ihre Küchenmagd. Der gute Mittelweg bedeutet ein gutes Ansehen und ein gutes Ansehen bedeutet Eintönigkeit. Nicht wahr, Mr. Pooter? "

Als Daniel Chluba mich zum dritten Mal besuchte, waren wir bereits in Corona-Zeiten und hielten unsere soziale Distanz ein. Dadurch war jeder unweigerlich zum Homme Moyen ausgebildet worden, und dies hätte Daniel Chluba möglicherweise geholfen, meine Tür in der richtigen Zeit zu erreichen.

Das Corona-Virus verwandelte unsere Existenz in ein ereignisloses Innenraumexistenz, in dem es am aufregendsten ist, einkaufen zu gehen. Es brachte auch unser Verlangen nach Sicherheit in Form von Toilettenpapier und Blumen zum Ausdruck. Am Anfang fragte ich mich, ob jetzt jeder plötzlich sein eigenes Brot backen würde. Aber zwei Wochen nach der Quarantäne backte ich auch, nicht Brot, sondern Crêpes, und ich aß sie glücklich ganz alleine.

Am Sonntagabend spielte Daniel Chluba die Homme Moyen auf dem Live-Instagram der BARK BERLIN GALLERY. Die „Homme Moyen“ ist mit einem Laib hausgemachtem Brot maskiert. Die Maske verhindert, dass er spricht, weil sie keinen Mund hat. Die Maske hat jedoch eine lange Nase (14,5 cm), die sich ideal zum Durchstecken an Zäunen eignet.

Die Einladung der BAR BERLIN GALLERY lautete wie folgt: Die Konvention „besser sein zu wollen Homme Moyen, besser als der Durchschnitt“ entspringt einer Datengläubigkeit, bei der Messung, Berechnung und Evaluieren zu einer neuen Religion wird. Der Durchschnitt ist immer Schwachsinn! Warum orientiert sich unsere Gesellschaft am Monster der Mittelmäßigkeit? "

In der dreiteiligen Video-Performance durchläuft Homme Moyen die Phasen der Quarantäne, liegt nackt und apathisch auf dem Boden, rollt Toilettenpapier auf der Nase ab, macht Gymnastik auf der Straße, steckt seine Nase durch einen Zaun, macht eine Fahrt im Auto. Sie können das Video selbst auf der Website der BARK BERLIN GALLERY ansehen und sich besser fühlen - dafür ist Homme Moyen da, nicht wahr?




10.04.2020, Kathrin Günter legt Celebrity Tarot

Das Celebrity Tarot Deck versteht sich als Übertragung bzw. Übersetzung des berüchtigten Aleister Crowley Thoth Tarots in die oberflächliche und schnelllebige Welt der Papparazzi, bzw. Boulevard Photographie.
Alle 78 Karten bzw. Charaktere des traditionellen Decks, einschließlich ihrer tief verwurzelten Symbolik, der Sternzeichen und Planeten, wurden systematisch in einen aktuellen Kontext der einschlägigen Boulevard Presse übersetzt. Durch ein einfaches und gleichzeitig präzises Prophezeiungsritual hat sich jede ausgewählte prominente Persönlichkeit ihre Position im neuen Deck regelrecht selbst bestimmt.
Das schier unerschöpfliche, öffentlich zugängliche Bildmaterial als Quelle der Inspiration und Produktion wurde dabei digital bearbeitet, zerschnitten und neu zusammengesetzt. Die daraus resultierenden Collagen zeigen neuartige und oftmals amüsante Interpretationen und Prophezeiungen.
Jeder Prominente gleitet regelrecht in eine scheinbar fremde Welt der Symbole und Zeichen und versetzt somit die traditionelle Tarot Welt in schiere Absurdität. Das Bild jeder Karte und ihrer dazugehörigen Prophezeiung spiegelt ausnahmslos die Reflexion und Interpretation der Künstlerin im Bezug auf das öffentliche Bild des einzelnen Prominenten wider.














On 14th of April 2020 at 8:15 p.m. Agnieszka Szosteck shows her two-part video performance "the existing reality (process and dance)". The work of the Berlin-based artist was created during her stay in her holiday home in Krakow, Poland, and is now being shown for the first time in the BARK BERLIN * GALLERY.

Text: Polina Piagin










On 12th of April at 8:15 p.m. Daniel Chluba, action and performance artist from Berlin shows his 3 part video performance “home moyen” in our Instagram profile https://www.instagram.com/bark_berlin_gallery/ curated by Polina Pidgin.
The convention “one must be better than home moyen, better than the average” originates from faith in data, where measurement, calculation and evaluation become a new religion. The average is always bullshit! Why does our society orientate itself towards the monster of mediocrity?
In the video performance by Daniel Chluba “homme moyen“ the spectator sees a man with a bread mask on his face, times through the gallery’s window naked and motionless lying on the floor, times doing gymnastics in an empty street with single family houses. Der “home moyen” cannot speak because he has no mouth but a long nose (5.8”) instead, which he likes to stick through the fence.
Video Credits: Film and Sounddesign Julia Frankenberg

Translation: Wolfgang Kerfin


Text for the exhibition of Daniel Chluba „Homme Moyen“ von

An Paenhuysen


published on her blog:
Link: http://anpaenhuysen.blogspot.com/2020/04/homme-moyen-by-daniel-chluba.html
mail: paenhuysenan@gmail.com

I like to think that Daniel Chluba trained, or who knows, even got inspired for his performance "homme moyen" while visiting me.

Over the last few months, Daniel Chluba visited me trice. The first time he was too late to open the door to the "garden house." You see, the door opens automatically for just a short amount of time. The second time Daniel Chluba was too quick, which left him also bouncing on the door. The third time, he could open the garden door without a problem.

Basically, my garden door trained Daniel Chluba to obtain a medium pace when entering the front house. The time slot for the garden door is based on solid calculations on how fast or slow an average person walks from the front to the back. That is what I was told by the technicians who installed the ingenious safety system.

Of course, I get annoyed by the garden door because most of the time I have to go downstairs to open it for visitors who are apparently not average. I do appreciate mediocrity more in literature. Take for instance Sylvia Smith's Misadventures about a very mediocre life that has no pointe, is of no importance, and is not even what you would call "funny".

Or what about The Diary of a Nobody by George Grosssmith and Weedon Grossmith that features Mr. Pooter: "Why should I not publish my diary? I have often seen reminiscences of people I have never even heard of, and I fail to see - because I do not happen to be a "Somebody" - why my diary should not be interesting. My only regret is that I did not commence it when I was a youth."

Once, Mr. Pooter has a visit by Mr. Huttle, who gets terribly upset by the words "happy medium": "Happy medium, indeed. Do you know 'happy medium' are two words which mean 'miserable mediocrity'? I say, go first class or third; marry a duchess or her kitchenmaid. The happy medium means respectability, and respectability means insipidness. Does it not, Mr. Pooter?"

When Daniel Chluba visited me for the third time, we were already in Corona times and kept our social distance. By then, everyone was inevitably trained to be a "homme moyen" and this might have helped Daniel Chluba to reach my door in the right amount of time.

The Corona virus turned our existence into an uneventful indoor life where the most exciting thing to do is to go out shopping. It also brought out our cravings for security in the form of toilet paper and flower. At the beginning, I wondered if everyone was now suddenly going to bake their own bread. But two weeks into quarantine, I was also baking, not bread but crêpes and I ate them happily all by myself.

On Sunday night, Daniel Chluba performed the homme moyen on the live Instagram of Bark Berlin Gallery. The homme moyen is masked with a loaf of homemade bread. The mask prevents him to talk because it has not mouth. But the mask has a long nose (14,5 cm) that is ideal to stick through fences.

The invitation of Berlin Bark Gallery read as followed: "The convention “one must be better than home moyen, better than the average” originates from faith in data, where measurement, calculation and evaluation become a new religion. The average is always bullshit! Why does our society orientate itself towards the monster of mediocrity?"

In the three-part video performance homme moyen goes through the phases of quarantine, lying naked and apathetically on the ground, rolling off toilet paper on his nose, doing gymnastics in the street, living it out, peeking his nose through a fence, going for a ride in the car. You can check out the video yourself on the website of Berlin Bark Gallery and feel better - that's what homme moyen is there for, isn't it?











Celebrity Tarot Deck is conceived as a translation of Aleister Crowleys infamous Thoth Tarot into an ephemeral and superficial world of paparazzi and celebrity phenomena.
All 78 cards of the traditional deck, including their ancient and deep­rooted symbols, star signs and planets, have been systematically translated into a contemporary celebrity context.
Through a simple, yet precise divination ritual, each selected celebrity "chose" their respective character/position in the new deck. Online gossip imagery, ­an infinite source of inspiration and production, has been digitally altered and re­composed. The resulting collages exhibit novel and amusing interpretations and divinations. Each celebrity transcends into a novel world of symbols and signs, while their highly superficial and clichéd public image render the traditional tarot world into mere absurdity. Every card and its according divination represent the artists' own reflections and interpretations of the public celebrity image.

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Künstler / Artist

Daniel Chluba


Daniel Chluba ist Aktions- und Performance-Künstler. Er studierte an der Universität der Künste Berlin und der Akademie der bildenden Künste Wien. 2012 absolvierte er das Meisterschülerstudium an der Universität der Künste Berlin.
Er lebt und arbeitet in Berlin.

Ausstellung in der BARK BERLIN*GALLERY

10. 4 - 17. 4.20 / "Online Performance Reihe", Daniel Chluba, Kathrin Günter

Homepage
Instagram

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Künstlerin / Artist

Kathrin Günter


Kathrin Günter hat sich intensiv mit den Phänomenen Klatsch, Sternenverhalten, und Paparazzi-Fotografie beschäftigt. Durch verschiedene künstlerische Medien, Formate und Techniken legt ihr Hauptwerk das vermeintlich schändliche Reich der Paparazzi- und Prominentenfotografie offen.
Sie lebt und arbeitet in Berlin.

Ausstellung in der BARK BERLIN*GALLERY

10. 4 - 17. 4.20 / "Online Performance Reihe", Daniel Chluba, Kathrin Günter

Homepage
Instagram

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We need your support






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Wir brauchen Eure Unterstützung

Liebe Freunde der BARK BERLIN*GALLERY, wie ihr sicher schon registriert habt, greift die Krise zuerst nach den Schwächsten. Die BARK BERLIN*GALLERY lebt von der Unterstützung von vielen und ist deshalb ein wunderbarer Ort. Die Miete für den Raum bezahlt Ondrej. Lasst uns in dieser nervigen Krise die Last noch etwas weicher verteilen, sofern ihr dazu in der Lage seid. Wir freuen uns über jede Unterstützung!

Herzlich
Euer BARK BERLIN*GALLERY Team









We need your support!

Dear friends of BARK BERLIN*GALLERY, as you surely have registered, the crisis primarily attacks the weakest. The BARK BERLIN*GALLERY exists due to the support of many fans and therefore it is a delightful location. Rental for the studio is settled by Ondrej. Please make it possible for us during this painful crisis to distribute the burden over more shoulders in order to soften it, if possible for you. We will be happy about any support!

Cordially Yours
The BARK BERLIN*GALLERY Team

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21. März 2020

Ria Patricia Röder, Linus Rauch, Aaron Scheer
"Flachware"




kuratiert von Polina Piagin



Online Opening: March 21, 2020, 6pm




March 21 - April 2, 2020

No20


Flachware

In der zeitgenössischen Kunst werden klassischen Medien oft neue Aufgaben erteilt und klassische Aufgaben werden mit neuen Medien gelöst. Während Linus Rauch und Aaron Scheer ihre Arbeiten als Malerei begreifen, obwohl sie weder mit dem Pinsel noch mit pastoser Farbe arbeiten, transformiert Ria Patricia Röder zwei- und drei-dimensionale Objekte aus dem Analogen ins Digitale in ihren Scanograms. Alle drei künstlerischen Positionen spielen mit dem konventionellen Verständnis von Fokus und Unschärfe. Vom menschlichen Auge erfasst und im Gehirn zu Nähe und Ferne kategorisiert, erlaubt uns das optische Paar Räumlichkeit und Perspektive wahrzunehmen. Doch was wenn die gängigen Regeln dieser Wahrnehmungshilfen außer Kraft treten? Die Gegenüberstellung der künstlerischen Positionen von Scheer, Rauch und Röder in der Ausstellung Flachware thematisiert Dimensionalität und untersucht neue Möglichkeiten Räume wahrzunehmen. Die Arbeiten von Aaron Scheer, Linus Raum und Ria Patricia Röder werden im Raum von BARK*BERLIN*GALLERY in der Köthenerstr. 28 vom 22. März bis 2. April sowie online zu sehen sein. Die Ausstellung kann nach Vereinbarung besichtigt werden.

Text: Polina Piagin


Flachware

In the logic of contemporary art, media will receive new tasks and classic tasks will be solved with new media. While Linus Rauch and Aaron Scheer understand their work as painting, although they do not use the usual materials such as oil and canvas for this art genre, Ria Patricia Röder processes two- and three-dimensional objects in scanigrams or scan collages, which arise from superimposed motifs by transformation from analogue into digital representation. . The game with focus and blur, which is perceived by the human eye and categorized by the brain as near and far, and which allows us to perceive space and perspective, is reinvented in the three artistic positions. The juxtaposition of artistic positions in the Flatware exhibition thematizes dimensionality and new ways of perceiving spaces. The works of Aaron Scheer, Linus Rauch and Ria Patricia Röder will be shown in the room of BARK BERLILN * GALLERY in Köthener Strasse 28 from March 22nd to April 2nd as well as online. The exhibition can be visited by appointment.

Text: Polina Piagin, Translation: Wolfgang Kerfin

  • L. Rauch, A. Scheer - Ausstellungsansicht "Flachware"

  • R. Röder, L.Rauch - Ausstellungsansicht "Flachware"

  • L. Rauch, A. Scheer - Ausstellungsansicht "Flachware"

  • L. Rauch - Ausstellungsansicht "Flachware"

  • L. Rauch, A. Scheer - Ausstellungsansicht "Flachware"

  • L. Rauch - Ausstellungsansicht "Flachware"

  • A. Scheer - Ausstellungsansicht "Flachware"

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Künstlerin / Artist

Ria Patricia Röder


geb. 1983, in Verden, Deutschland

Ria studierte Bildende Kunst an der Universität der Künste Berlin, wo sie auch das Meisterstudium absolvierte. An der Akademie der bildenden Künste Wien studierte sie anschließend Film und Bildende Kunst, sowie Medienkunst und Philosophie am Zentrum für Kunst und Medien der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe.

Ausstellung in der BARK BERLIN*GALLERY

21. 3 - 2. 4.20 / "Flachware", Ria Patricia Röder, Linus Rauch, Aaron Scheer

Homepage
Instagram

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Künstler / Artist

Aaron Scheer


Ausstellung in der BARK BERLIN*GALLERY

21. 3 - 2. 4.20 / "Flachware", Ria Patricia Röder, Linus Rauch, Aaron Scheer

Instagram

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7. März 2020

Vanessa Henn, Michael Laurent, Heidi Sill, Barbara Wille
"BHMV - Euer Vertrauen ist unser Kapital"




kuratiert von Vanessa Henn, Michael Laurent, Heidi Sill, Barbara Wille


Opening: March 7, 2020, 6pm




Dj: Bendix


Bartender: Kevin & Olaf




Drink of the Day: Mojito




March 7 - March 18, 2020

No19


BHMV - Euer Vertrauen ist unser Kapital

Ein Raum wie eine schwarze Schatulle, ein dunkel bergender Ort für das Geheimnis der Kunst. Der Titel gibt das Spiel mit dem zeitgenössischen Corporate Rokoko vor, in der die Objekte des leeren Genusses einen süssen Wahn der Opuöenz träumen. Eine Wunderkammer des erhabenen Profanen, hier einmal nicht zwischen Luxusindustrie und Kapitalgesellschaften zerrieben, sondern diese sich einverleibend:

Wir investieren in Kunst. Euer Vertrauen ist mehr als Gold, Kapital und sonstiger Schnick-Schnack. Schneinbare und künstlich herbeigeführte Kausalzusammenhänge bitten wir zu vernachlässigen.

Text: Michael Laurent


BHMV - Euer Vertrauen ist unser Kapital

A room like a black casket, a dark sheltering place for that Secret of art. The title simulates the game with the contemporary Corporate Rococo in which the objects of empty pleasure dream a sweet Dream of opulence. A cabinet of wonder of the exalted profane, in this case not pulverized in between luxury industry and corporate enterprises, but absorbing them:

We invest in art. Your trust is more than gold, capital and other gadgets. Virtually or artificially caused correlations are asked to be neglected.

Text: Michael Laurent

  • V.Henn, M.Laurent, H.Sill, B.Wille - Ausstellungsansicht "BHMV - Euer Vertrauen ist unser Kapital"

  • V.Henn, M.Laurent, H.Sill, B.Wille - Ausstellungsansicht "BHMV - Euer Vertrauen ist unser Kapital"

  • V.Henn, M.Laurent, H.Sill, B.Wille - Ausstellungsansicht "BHMV - Euer Vertrauen ist unser Kapital"

  • V.Henn, M.Laurent, H.Sill, B.Wille - Ausstellungsansicht "BHMV - Euer Vertrauen ist unser Kapital"

  • V.Henn, M.Laurent, H.Sill, B.Wille - Ausstellungsansicht "BHMV - Euer Vertrauen ist unser Kapital"

  • V.Henn, M.Laurent, H.Sill, B.Wille - Ausstellungsansicht "BHMV - Euer Vertrauen ist unser Kapital"

  • V.Henn, M.Laurent, H.Sill, B.Wille - Ausstellungsansicht "BHMV - Euer Vertrauen ist unser Kapital"

  • V.Henn, M.Laurent, H.Sill, B.Wille - Ausstellungsansicht "BHMV - Euer Vertrauen ist unser Kapital"

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Künstler / Artist

Michael Laurent


geb. 1965, in München, Deutschland

Michael studierte an der Akademie der bildenden Künste in München und an der Central St. Martins in London.
Er lebt und arbeitet in Berlin

Ausstellung in der BARK BERLIN*GALLERY

7.3 - 18.3.20 / "BHMV - Euer Vertrauen ist unser Kapital", Vanessa Henn, Michael Laurent, Heidi Sill, Barbara Wille

Homepage
Instagram

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Künstlerin / Artist

Barbara Wille


geb. in Jugenheim/Bergstraße, Deutschland

Barbara studierte an der Universität Mainz Bildende Künste bei Ansgar Nierhoff und Absolvierte dort sowohl ihr Diplom, als auch das Meisterstudium.
Sie lebt und arbeitet in Berlin und Dresden.

Ausstellung in der BARK BERLIN*GALLERY

7.3 - 18.3.20 / "BHMV - Euer Vertrauen ist unser Kapital", Vanessa Henn, Michael Laurent, Heidi Sill, Barbara Wille

Homepage

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Jan, 11, 2019

Mojito


found in: Cocktailian



Mojito

5 cl weißer Rum
4-5 Minzzweige
2 cl Zuckersirup
2 cl Limettensaft
4 cl Soda

Minze zwischen den Händen anklatschen und mit den restlichen Zutaten in einen Highball geben, mit Eis auffüllen und verrühren.

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Jan, 11, 2019

Art Berlin Fair 19


created by BARK BERLIN



Art Berlin Fair 19

4 cl weißer Rum
4,5 cl Johannesbeersaft
2 cl Aperol
1,5 cl Cointreau

Alle Zutaten in ein mit Eis gefülltes Rührglas geben und 15 Sekunden lang rühren. Anschließend in ein mit Eis gefüllten Tumbler abseihen.

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15. Februar 2020

StudentInnen der UDK Berlin, Klasse Gallmeier
"URBAN LUXURY"




kuratiert von Heike Gallmeier


Opening: February 15, 2020, 6pm




Dj: Georgij W. Schatz & Mahdad Alizadeh




Bartender: StudentInnen der UDK Berlin




Drink of the Day: Gin Basil Smash




February 16 - February 19, 2020

No17


URBAN LUXURY

Studierende der Klasse Gallmeier (& friends) der Universität der Künste Berlin zeigen neue Arbeiten. Unterschiedliche Themen und Medien treffen auf engstem Raum aufeinander: Gestrickte Zeichnungen, abstrakte und figurative Malereien auf Glas, Papier und Leinwand hängen neben computergenerierten Fotografien und Collagen aus analogen Schwarz-Weiß-Negativen. Malerische Bewegtbild-Experimente im privaten Raum stehen tänzerischen Gesten und Diaprojektionen von Reiseaufnahmen gegenüber.
Die Gemeinsamkeit besteht in der Befragung des Materials, in der Suche nach Verdichtung und in der geteilten Erfahrung.
Zur Ausstellungseröffnung erscheint ein Journal, das einen solchen geteilten Moment zeigt: künstlerische Stadterkundungen in Venedig und Berlin. Ausgangs- und Endpunkte der Untersuchungen waren die Accademia Brücke in Venedig und die Verkaufsbunde von Curry 36 am Bahnhof Zoo.
Im Journal stehen Beschreibungen des urbanen Raums Berlins Abbildungen, die sich auf Venedig beziehen, gegenüber und umgekehrt. Dieser doppelte Bezug ist gewollt, denn aus dem Zusammentreffen des Disparaten entstehen unerwartete assouiative Verknüpfungen. Erst wenn man die Zeitung in ihre Einzelbögen zerlegt, treffen zusammengehörige Texte und Bilder aufeinander.

Text: StudentInnen der UDK Berlin


URBAN LUXURY

Students of Gallmeiers (& friends) class at the Berlin University of Arts exhibit new creations. Different themes and media converge in close contact: stitched drawings, abstract as well as figurative paintings on glass, paper and canvas are hanging next to computer generated photographs and collages created from analogue black and white negatives. Experiments with scenic moving images in private room are facing rythmic gestures and slide projections of images taken on journeys. The common basis is to interview the material searching for condensation and the shared experience. With the vernissage a journal will be released representing such a shared moment: artistic investigations of Venice and Berlin. Starting points and final points have been Il Ponte dell‘ Accademia in Venice and the Curry36 kiosk at the station Zoo in Berlin.
Inside the journal descriptions of the urban area of Berlin are facing images referring Venice ans vice versa. This dual reference is intended because resulting from the concurrence of disparate points of view unexpected associative links may be generated. Not before one disfolds the journal into its single sheets, associated text parts and images will come together.

Text: StudentInnen der UDK Berlin, Translation: Wolfgang Kerfin

  • StudentInnen UDK Berlin - Ausstellungsansicht "URBAN LUXURY"

  • StudentInnen UDK Berlin - Ausstellungsansicht "URBAN LUXURY"

  • StudentInnen UDK Berlin - Ausstellungsansicht "URBAN LUXURY"

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Künstlerin und Kuratorin / Artist and curator

Heike Gallmeier


geb. 1972, Berlin, Deutschland

Sie studierte Malerei an der Kunsthochschule Mainz, absolvierte das Meisterschülerin-Studium bei Inge Mahn und studierte anschließend in der Kunsthochschule Berlin-Weißensee Bildhauerei.
Sie hatte einen Lehrauftrag an der Kunsthochschule Mainz und der Universität der Künste im Berlin, wo sie seitdem eine Gastprofessur innehat. Sie lebt und arbeitet in Berlin

Ausstellung in der BARK BERLIN*GALLERY

15.02 - 19.02.20 / "URBAN LUXURY", UDK Klasse Heike Gallmeier
16.11 - 28.11.19 / "verschwinden", Heike Gallmeier

Homepage
Instagram

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KünstlerInnen / Artists

UDK Klasse Heike Gallmeier


Zu der Klasse Heike Gallmeier an der Universität der Künste gehören:

Valerio Abate, Jasmin Albrecht, Laan Baé, Judith Beyer, Dominique Büge, Stainer Chindebvu, Johanna Fenske, Paul Günther Köstner, Emma Kucharzik, Lorenz Lang, Laureline Michon, Lilli Pachaly, Jae-Pyung Park, Linh Lida Pham, Georgij W. Schatz, Marïa Schmerder, Felix Schröder, Julia Stelle, Emma Sylten, Henrike Vogels, Johanna v.d. Weide


Ausstellung in der BARK BERLIN*GALLERY

15.2.20 - 19.2.20 / "URBAN LUXURY", UDK Klasse Heike Gallmeier

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Jan, 11, 2019

Gin Basil Smash


created by BARK BERLIN



Gin Basil Smash

6 cl Gin
1/2 Zitrone 8 Basilikumblätter
1,5 cl Zuckersirup

Alle Zutaten mit Eis 15 Sekunden shaken und doppelt in einen mit Eis gefüllten Tumbler abseihen.

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25. Januar 2020

Yvon Chabrowski
"freiGabe"




kuratiert von Kleine HumboldGallerie in Kooperation mit Polina Piagin


Opening: January 25, 2020, 6pm




Dj: Eric




Bartender: Ondrej & Kuratorinnen der KHG




Drink of the Day: Jasmin




January 25 - February 08, 2020

No16


freiGabe

Die Kleine Humboldt Galerie in Kooperation mit BARK BERLIN*GALLERY zeigt in der neuen Einzelausstellung freiGabe zwei Arbeiten von Yvon Chabrowski. Die Ausstellung wird im Raum der BARK BERLIN*GALLERY vom 26. Januar bis zum 08. Februar 2020 zu sehen sein. Der Fokus der Ausstellung liegt auf Körperlichkeit und Bewegung und wirft Fragen nach der Expropriation der Bewegungsabläufe und ihrer Wahrnehmung auf. Zu dem feiert die Kleine Humboldt Galerie am 01. Februar den Katalog Release zur Ausstellung [HIER KÖNNTE IHR TITEL STEHEN]. Dort performt die aus Russland kommende Gruppe zh v yu zum ersten Mal in Berlin THE GARDEN und greift auch hier die Themen rund um Körperlichkeit auf. Während die Performer*innen in Chabrowskis Videos sich im geschützten Bereich hinter der Projektionsfläche befinden, sind die Performerinnen der Künstlerinnengruppe zh v yu geradezu aggressiv präsent. In einem Raum voll üppiger Topfpflanzen versuchen die Künstlerinnen durch “weibliches” Hüftekreisen Nähe zu ihnen zu finden und ihre eigene Natürlichkeit zu vermitteln. Die Twerkbewegungen sollen nicht etwa anziehend wirken, sondern, in dem die Performer*innen den Raum für sich beanspruchen, Grenzen verschieben und Emanzipationsmechanismen in Bewegung zu setzen. Die Performance THE GARDEN ist eine Studie darüber, was es heißt als Objekt gelesen zu werden: Kann aus Verletzlichkeit heraus auch Stärke geschöpft werden?

Text: Polina Piagin


freiGabe

The “ Kleine Humboldt Galerie“ in cooperation with Bark Berlin*Gallery in the newly founded single exhibition “freiGabe“ presents two works of Yvon Chabrowsky. The exhibition can be visited in the rooms of Bark Berlin*Gallery from January 26th until february 8th 2020. Focal points of this exhibition are physicalness and movement arising questions concerning the coherency(oder Expropriation?) of motion sequences and their perception. Furthermore the “ Kleine Humboldt Galerie“ on 1st February celebrates release of the catalogue oft the exhibition [may be the name of your title] There the russian group zh v yu will perform fort he first time in Berlin their program „THE GARDEN“ acting on the themes concerning physicalness. In contrast to Chabrowskys videos where the performers are located within the safe area behind the projection screen, the performers of the female artist group of zh v yu are pronounced aggressively present. In a room fully equipped with opulent pottet plants the performers will try to find a certain proximity to you and their own nativeness by „feminine“ swing of their hips. This twerking shall not be attractive,but, as the performers draw upon the room, shift borders and set emancipation mechanisms in motion. The performance THE GARDEN is an event study about the meaning of being seen as an object: Is it possible to draw strength out of violability ?

Text: Polina Piagin, Translation: Wolfgang Kerfin

  • Y. Chabrowski - Ausstellungsansicht "freiGabe"

  • Y. Chabrowski - Ausstellungsansicht "freiGabe"

  • Y. Chabrowski - Ausstellungsansicht "freiGabe"

  • Y. Chabrowski - Ausstellungsansicht "freiGabe"

  • Y. Chabrowski - Ausstellungsansicht "freiGabe"

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  • Y. Chabrowski - Ausstellungsansicht "freiGabe"

  • Y. Chabrowski - Ausstellungsansicht "freiGabe"

  • Y. Chabrowski - Ausstellungsansicht "freiGabe"

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Künstlerin / Artist

Yvon Chabrowski


geb. in Berlin

Sie studierte Fotografie an der Hochschule für Grafik, sowie Buchkunst bei Timm Raupert und FLorian Ebner. Weiter studierte sie freie Kunst an der École nationale supérieur des beaux-arts in Lyon und absoliverte das Meisterstudium bei Peter Piller.
Sie lebt und arbeitet in Berlin und Leipzig.
Ausstellung in der BARK BERLIN*GALLERY

25.1.20 - 08.2.20 / "freiGabe", Yvon Chabrowski

Homepage
Instagram

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Jan, 11, 2019

Jasmine


found in: Mixology



Jasmine

5 cl Gin
2 cl Zitronensaft 1 cl Campari
3 cl Cointreau

Alle Zutaten mit Eis shaken und in ei Martiniglas abseihen.

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11. Januar 2020

Ming Lu
"Take place 2020"




kuratiert von Keumhwa Kim


Opening: January 11, 2020, 6pm




Dj: Robin




Bartender: Bruno & Fritz




Drink of the Day: Cuba Libre Gentlemans Club




January 11 - January 23, 2020

No15


Take Place 2020

Take Place ist ein Ereignis, eine Ausstellung, ein interaktives Kunstwerk das sowohl auf einer Zusammenkunft von Künstlern als auch von Besuchern des Werkes als aktive Teilnehmer beruht. Es wurde erstmals 2019 von 160 Künstlern über 5 Tagen aufgeführt und soll wiederum in der Form von Video-Projektionen, Performance und Fotografien Anfang 2020 in der BARK BERLIN*GALLERY gezeigt werden.
Das Werk, das auf menschlichen Wechselbeziehungen beruht, kennt kein festgeschriebenes Ergebnis. Die Aufführung besteht aus 2 Phasen. Fast wie als Test der menschlichen Solidarität kommen die Künstler die von dem Konzept überzeugt sind spontan(freiwillig) in den Galerie-Raum. Anstatt ihre eigenen Arbeiten auszustellen, werden sie in dem leeren Raum physisch als Teil des Werkes präsentiert für die Erfahrung an etwas unkonventionellen und irgendwie unvorhersehbaren teilzunehmen.
In Take Place I stehen oder sitzen sie und unterhalten sich in dem weißen Raum, bereit für eine Einbindung des Publikums. Sowie ein Besucher den Raum betritt, wird er / sie zum/zur Handelnden. Ohne die Unterscheidung von Künstlern oder Besuchern ist jedermann eingeladen wie ein Künstler teilzunehmen. Bei der ersten Aufführung im Jahre 2019 erweckte das Werk eine Reihe von Reaktionen, z.B. die Irritation von Besuchern, die sich in dem Raum nach der Ausstellung umsahen, nicht erkennend, daß sie bereits ein Teil davon sind. Durchdrungen von dieser Erfahrung, fordert Mach Mit die allgemeinen Erfahrungen, die das Publikum an eine Ausstellung stellt, ebenso wie die Art unserer spezifischen Erfahrung heraus.
Bei Take Place II sitzen die Künstler auf Bänken vor den Fenstern innerhalb der Galerie und beobachten die Strasse. Der zweite Akt behandelt die Art und Weise des Sehens durch das Anstarren der Besucher anders als umgekehrt. Die ruhigen aber intensiven Augenkontakte erzeugen unterschiedliche Reaktionen des Publikums, was die große Stärke des Werkes ausmacht. Beide Phasen von Take Place erfragen die Beziehung von Künstler und Publikum sowie deren Rolle und Art der Teilnahme an einer Ausstellung.
In der BARK*BERLIN GALLERY wird Take Place II zu Beginn der Nacht aufgeführt, wobei die Sitzbänke bis zum Ende der Show als interaktive Möglichkeit für die Besucher in der Galerie verbleiben. Den Inhalt der Video Projektionen wiederholend sind die Besucher eingeladen, als Betrachtender sitzen zu bleiben und das Erlebte im Sinne einer Galerie zu überdenken.

Text: Ming Lu, Übersetzung: Wolfgang Kerfin


Take Place 2020

Take Place is an event, an exhibition, an interactive artwork between theatre, live performance, and social experiment yet based on a solid gathering of artists as well as the audiences of the work as live participants. First performed by 160 artists in a duration of 5 days in 2019, the work will be shown again in the forms of video projections, live performance and photographs at the beginning of 2020 at BARK BERLIN*GALLERY.
The work, that consists of human interactions, has no fixed outcome. The performance is conduced in two phrases. Almost like a test of human solidarity, the artists who are convinced by the concept, come to the gallery space voluntarily. Instead of exhibiting their own works, they are physically presented in the empty space as part of the work, for the experience of participating in something unconventional and somehow unpredictable. In Take Place I, they stand, sit and chat in the white cube, and ready for the public to join them. Once the public enters the space, he/she becomes the performer. Without a distinction between the artists and the visitors, everyone is invited to participate in the artist’s point of view. When first performed in 2019, the work provoked a range of reactions including confusing visitors looking for the exhibition around the space, despite that they were already part of it. Soaked in this experience, Take Place challenges the general expectations the public has towards an exhibition, and also the way we experience it.
In Take Place II, the artists are sitting on the stadium seats inside the gallery window and watching the street. The second act plays with the ways of looking, by staring at viewers rather than the other way around. The silent but intensive eye contacts cause different responses from the public, where the potentials of the work lies in. Both phrases of Take Place raise the questions of the relationship between the artist and the public, and their roles and participations in an exhibition.
At BARK BERLIN*GALLERY, Take Place II will be performed at the opening night, while the stadium seats remain in the gallery until the end of show as an interactive option for the visitors. Echoing the content of the video projections, the visitors are invited to sit on it to become the observer, and to rethink themselves in a gallery context.

Text: Ming Lu

  • M. Lu - "Take Place 2020"

  • M. Lu - "Take Place 2020"

  • M. Lu - "Take Place 2020"

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Kuratorin / Curator

Keumhwa Kim


geb. Südkorea

Sie studierte Germanistik, Kunstgeschichte und Museologie in Seoul und Berlin.
Gründerin von Keum Art Projects, Agentur für innovative kuratorische Projekte Lebt und arbeitet in Berlin.

Ausstellung in der BARK BERLIN*GALLERY

11.1.20 - 23.1.20 / "Take Place 2020", Ming Lu

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Instagram

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Künstlerin / Artist

Ming Lu


geb. 1993

Sie studierte Fotografie am London College of Communication, University of the Arts London und am Royal College of Art in London.
Ausstellung in der BARK BERLIN*GALLERY

11.1.20 - 23.1.20 / "Take Place 2020", Ming Lu

Homepage
Instagram

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Jan, 11, 2019

Cuba Libre Gentlemans Club


created by BARK BERLIN



Cuba Libre Gentlemans Club

6 cl brauner Rum
2 cl roter Vermouth
2 cl Coca-Cola-Sirup
3 cl Limettensaft
1/2 Eiweiß

Alle Zutaten mit Eis 15 Sekunden shaken und in einen mit Eis gefüllten Tumbler abseihen.

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14. Dezember 2019

Friedemann Grieshaber
"Raues Grau"




kuratiert von Frizzi Krella


Opening: December 14, 2019, 6pm




Dj: Eric & Dirk




Bartender: Kati, Flavia & Tara




Drink of the Day: Million Dollar Cocktail




December 14, 2019 - January 9, 2020

No14


Raues Grau

Schlank und hoch wächst ein Wald aus Skulpturen empor, dicht an dicht gestaffelt. Teils rau, teils glatt erzeugen die gegossenen Figurationen positive und wie negative Räume und gehen dabei in unendlichen Nuancen des Graus auf. Wiederholungen und Vertiefungen, raue Archaik, strenge Konstruktion. Es ist die unzertrennliche Verschränkung von Figur und Architektur, die Beherbergung des einen im anderen, der Raum als Gegebenes und Gestaltetes, im Wechsel von Innen und Aussen. Das Thema des Menschen im Gehäus, der Mensch als Gehäuse, die Verwandlung von Materialität und Geist. In Schönheit und Hässlichkeit offenbart sich das Geheimnis des Formwillens, brutal und fragil, als ein Prozess des Ordnens.

Text: Frizzi Krella


Coarse Grey

Slim and tall, a forest of sculptures grows up one close to t the other. Partly rough, partly smooth, the cast figurines produce positive as well as negative spaces, rising up in infinite hues of gray. Repetitions and impressions, rough archaic, strict design. It is the inseparable entanglement of figure and architecture the Accomodation of one into the other, the space as preexisting and designed, alternating between inside and outside. The theme of the human in the housing, the human as a housing, the transformation of materiality and spirit. In beauty and in ugliness the secret of the will to form manifests itself brutal and fragile, as a process of arrangement.

Text: Frizzi Krella, Translation: Wolfgang Kerfin

  • F. Grieshaber - "Raues Grau"

  • F. Grieshaber - "Raues Grau"

  • F. Grieshaber - "Raues Grau"

  • F. Grieshaber - "Raues Grau"

  • F. Grieshaber - "Raues Grau"

  • F. Grieshaber - "Raues Grau"

  • F. Grieshaber - "Raues Grau"

  • F. Grieshaber - "Raues Grau"

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Kuratorin / Curator

Frizzi Krella


geb. 1970, Dresden, Deutschland
Studierte Kunstgeschichte und Romanistik in Berlin und Paris.
Kuratorin der Guardini Galerie in Berlin Lebt und arbeitet in Berlin.

Ausstellung in der BARK BERLIN*GALLERY

14.12 - 9.1.20 / "Raues Grau", Friedemann Grieshaber

Homepage

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Dez, 14, 2019

Million Dollar Cocktail


Million Dollar Cocktail

5cl Gin
2,5cl roter Vermouth
2Bl Ananassaft
1Bl Grenadine
Eiweiß

shaken, in Martiniglas abseihen

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30. November 2019

Sifa Girinci, Miriam Lenk, Semra Sevin, Alexander Skorobogatov, Vadim Zakharov
"Futterneid"




kuratiert von Semra Sevin


Opening: November 30, 2019, 6pm




Dj: Candice




Bartender: Kevin & Manu




November 30 - December 12, 2019

No13


Futterneid

Der Begriff "Eat Art" wurde in den 60er Jahren erfunden, als konzeptionelle Abendessen in der Welt der zeitgenössischen Kunst entdeckt wurden. Das Konzept von "Eat Art" dreht sich um eine tägliche Notwendigkeit: Essen. Soziale Hierarchien und Codes, intime Momente sowie öffentliche Präsentationen finden ihren Ausdruck in dem Akt des gemeinsamen Essens in einer Gruppe.
Alice Julier, eine Soziologin, die über Ungleichheit, Ernährung und Alltagsleben schreibt, sagt, dass "gemeinsames Essen die Sichtweise der Menschen radikal verändern kann: Es verringert den Focus der Menschen auf Unterschiede und Gäste neigen dazu, die unterschiedlichen Rassen und Geschlechter und sozioökonomischen Hintergründe als näher und sich angleichender als in anderen sozialen Szenarien zu betrachten. "
Inspiriert von dieser Tradition bringt die Ausstellung "Futterneid" den Esstisch in die Galerie, indem sie eine Plattform für aussagekräftige, disziplinübergreifende Verbindungen bietet. Der Esstisch fungiert als Einheit und Ort der Gemeinschaft zwischen Menschen aller Gesellschaftsschichten, zwischen denen täglich "Futterneid" besteht.
Die Vernisage beinhaltet eine Life-Food-Installation, aus der Gäste essen können, während sie über Kunst diskutieren. Zur Finissage wird es ein Künstlergespräch in Form einer Esstisch-Performance geben, an der sowohl Kunst- und Nicht-Kunst-Profis, als auch marginalisierte Menschen teilnehmen können.

Text: Semra Sevin


Futterneid

The term "Eat Art" was invented in the 60s, when conceptual dinners where discovered within the contemporary art world. The concept of "Eat Art" revolves around a daily necessity: eating. Social hierachies and codes, intimate moments, as well as public presentations find expression in the act of having food together in a group.
Alice Julier, a sociologist who writes about inequality, food and everday life says that "dining toegether can radically shift people`s perspectives: It reduces people´s perceptions of inequality, and diners tend to view those of different races, genders and socioeconomic backrounds as more equal than they would in other social scenarios."
Inspired by this tradition "Futterneid" brings the dinner table to the gallery by providing a platform of meaningful, cross-disciplinary connections. Dinner table acts as a unifier and a place of community between people of all walks of life, between which "Futterneid" exists on a daily basis.
The vernisage includes a life food installation which gests can eat from while discussing he art. Finissage will therefore have an artist talk in form of a dinner table performance, including art and non-art professionals as well as marginalized humans.

Text: Semra Sevin

  • S. Girinci, M. Lenk, S. Sevin, A. Skorobogatov, V. Zakharov - "Futterneid"

  • S. Girinci, M. Lenk, S. Sevin, A. Skorobogatov, V. Zakharov - "Futterneid"

  • S. Girinci, M. Lenk, S. Sevin, A. Skorobogatov, V. Zakharov - "Futterneid"

  • S. Girinci, M. Lenk, S. Sevin, A. Skorobogatov, V. Zakharov - "Futterneid"

  • S. Girinci, M. Lenk, S. Sevin, A. Skorobogatov, V. Zakharov - "Futterneid"

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Künstlerin und Kuratorin / Artist and Curator

Semra Sevin


Lebt und arbeitet in Berlin<.br>
Ausstellung in der BARK BERLIN*GALLERY

30.11 - 12.12.19 / "Futterneid", Şifa Girinci, Miriam Lenk, Semra Sevin, Alexander Skorobogatov, Vadim Zakharov

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Künstlerin / Artist

Şifa Girinci


geb. 1985, Mugla, Türkei

Sie studierte Kunst an der Mugla Fine Art School und der Anadolu University.

Ausstellung in der BARK BERLIN*GALLERY

30.11 - 12.12.19 / "Futterneid", Şifa Girinci, Miriam Lenk, Semra Sevin, Alexander Skorobogatov, Vadim Zakharov

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Künstlerin / Artist

Miriam Lenk


geb. 1975, Konstanz, Deutschland

Nach einer Ausbildung zur Goldschmiedin absolvierte sie das Studium der Freien Kunst an der Hochschule für Bildende Künste Dresden.
Lebt und arbeitet in Berlin und Bodman.

Ausstellung in der BARK BERLIN*GALLERY

30.11 - 12.12.19 / "Futterneid", Şifa Girinci, Miriam Lenk, Semra Sevin, Alexander Skorobogatov, Vadim Zakharov

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Künstler / Artist

Alexander Skorobogatov


geb. 1983, Nadym, Russland

Er studierte Bildende Kunst an der Kunsthochschule Mainz sowie in Form eines Gaststudiums an der Hochschule der Bildenden Künste Saar in Saarbrücken. Anschließend studierte er Bildende Kunst an der Universität der Künste Berlin und am Central Saint Martins College of Art and Design in London.
Das Meisterstudium absolvierte er bei Robert Lucander an der Universität der Künste Berlin. Er lebt und arbeitet in Berlin

Ausstellung in der BARK BERLIN*GALLERY

30.11 - 12.12.19 / "Futterneid", Şifa Girinci, Miriam Lenk, Semra Sevin, Alexander Skorobogatov, Vadim Zakharov

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Künstler / Artist

Vadim Zakharov


geb. 1959, Stalinabad, UdSSR

Er studierte Grafik und Kunst an der Staatlichen Pädagogischen Universität Moskau. 1990 zog er nach Köln, wo er den Verlag Pastor Zond Edition gründete. Er hatte weltweit zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen und puplizierte Schriften und Bücher.
Er lebt und arbeitet in Berlin.

Ausstellung in der BARK BERLIN*GALLERY

30.11 - 12.12.19 / "Futterneid", Şifa Girinci, Miriam Lenk, Semra Sevin, Alexander Skorobogatov, Vadim Zakharov

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21. September 2019

Georgia




4 cl Gin
2 cl Strega
3 cl Zitronensaft
1 cl Zuckersirup
1/2 Eiweiß

Alle Zutaten 15 Sekunden mit Eis shaken und in eine Cocktailschale abseihen.

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16. November 2019

Heike Gallmeier
"verschwinden"




kuratiert von Daniela von Damaros


Opening: November 16, 2019, 6pm




Bartender: Ondrej & Jon




November 16 - November 28, 2019

No12


verschwinden

Abgenutzte oder mit Staub bedeckte Böden, rissige und verfärbte Tapeten, Gerüche in den Wänden - das alles sind Relikte einst existenter und funktionierender Architekturen, Arbeits- und Lebensräume. Ähnliche Spuren von verschwundenen Ordten verdichten sich auch in der multimedialen Rauminstallation Heike Gallmeiers, die im Rahmen ihrer Einzelausstellung und als dritter Teil der Ausstellungsreihe "Unsichtbare Räume" in der BARK BERLIN*GALLERY zu sehen ist. Ihre Arbeitsweise der Dekonstruktion von Raum mittels einer Fragmentierung ihrer künstlerischen Mediums der Malerei verstärkt den Prozess des Verschwundens und offenbart gleichzeitig ein Potential der daraus resultierenden Leere. Gallmeiers Arbeit fordert den Betrachter auf sich stretif neu zu orientieren, sich in der Installation zu bewegen. Die Leere, die einst durch die Auflösung von Raum entstand, bietet gleichsam einen Bewegungsfreiraum, der ungeahnten Perspektiven entdecken lässt.

Text: Daniela von Damaros


verschwinden

Worn or dusty floors, cracked and discolored wallpapers, smells in the walls - all of these are relics of once existing and functioning architectures, working and living spaces. Similar traces of such vanished places are also condensed in the multi-media room installation by Heike Gallmeier, shown as third part of the exhibition series "Invisible Spaces" in the BARK BERLIN*GALLERY. Gallmeiers method of deconstructing space by mean of a fragmentation of her artistic medium of painting intensifies the process of disappearance and at the same time reveals a potential of the resulting void. Gallmeier's work challenges the viewer to constantly reorient themselves, to move in the installation. The emptiness that once arose through the dissolution of space a scope for movement that opens up unimaginable perspectives.

Text: Daniela von Damaros

  • H. Gallmeier - "verschwinden"

  • H. Gallmeier - "verschwinden"

  • H. Gallmeier - "verschwinden"

  • H. Gallmeier - "verschwinden"

  • H. Gallmeier - "verschwinden"

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Kuratorin

Daniela von Damaros


geb. 1983, Jena

Sie studierte an der Universität in Leipzig und in Wien
mit dem Schwerpunkt moderne und zeitgenössische Kunstgeschichte des 20./21. Jh. in Europa/ Ostdtl. und in China.
Promotion in Leipzig bei Prof. Frank Zöllner

Ausstellungen und Künstlergespräche in der BARK BERLIN*GALLERY

28.2.19 / Artist Talk, Soldier Studies: Cross - Dressing in der Wehrmacht, Gespräch mit Martin Dammann
18.5 - 29.5.19 / Unsichtbare Räume I, Kirstin Burckhardt, Tom Früchtl
5.6.19 / Performance Irina Gheorghe
22.6 - 5.7.19 / Unsichtbare Räume II, Amalia Valdés, Dennis Rudolph, Irina Gheorghe
16.11 - 27.11.19 / Verschwinden, Heike Gallmeier

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21. September 2019

Picon Punch No.1




4,5 cl Amer Picon
1,5 cl Limettensaft
Rest Ginger Ale
Limettenzeste

Amer Picon und Limettensaft in den mit Eis gefüllten Tumbler geben geben und mit Ginger Ale auffüllen. Mit der Limettenzeste garnieren.

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2. November 2019

Melissa Lücking, Minh Duc Pham, Monilola Olayemi Ilupeju
"ENTF"




kuratiert von Nathalie Okpu & Mona Schwager (Oxi-k)


Opening: November 2, 2019, 6pm




Bartender: Anne & Magdalena




November 2 - November 13, 2019

No11


ENTF

Im zweiten Teil unserer Ausstellungsserie beschäftigen und hinterfragen die Künstler*innen Melissa Lücking, Minh Duc Pham, Monilola Olayemi Ilupeju - Körper im Raum der Manifestation. Indem Grenzen herausgefordert werden befreien sie den Körper von Limitierungen, Identifikationen und Einschränkungen um ihn nicht in seiner gebrochenen, sondern reinen, liquiden und damit neutralen Form wahrnehmen zu können. Sie dehnen, verformen und rekonstruieren Körperteile zu einem Vehikel mit der Fähigkeit, das Leben in seinem endlosen Spektrum zu erleben - weit über Lust und Schmerz, Sexualität und Gewalt, Identität und Ausgrenzung hinaus. Aufgelöst in das, was ist - ein Klumpen Fleisch, Knochen oder Vektoren. Um den Grenzen unserer manifesten Welt zu entgehen transzendiert und re-materialisiert er in einem Cyberspace als alternierender Untergrund. Hier denkt er sich aus und verschmilzt zu einem universellen Techno-Körper, der in einem neuen kommunal imaginierten Raum seine Heimat findet.

Text: Nathalie Okpu und Mona Schwager (Oxi-k)


ENTF

In this second part of a two-part exhibition the artists Melissa Lücking, Minh Duc Pham, Monilola Olayemi Ilupeju deal with and question the body as a site of manifestation. Challenging its borders - freeing it from confinement, identification and limitation to be able to perceive it not in its fractured but pure, empty and thus neutral form. Stretching, deforming and reconstructing bodily parts into a vehicle with the ability to experience life on an endless spectrum - far beyond pleasure and pain, sexuality and violence, identity and exclusion - dissolving it into what just is - a lump made of flesh, bones or vectores. It transcends life as a techno-body materializing in cyberspace as an alternate undeground - to evade the limitation of our manifest world and expand into a new form of communally imagined home of universal techno-bodies.

Text: Nathalie Okpu und Mona Schwager (Oxi-k)

  • M. Lücking, M. D. Pham, M.O. Ilupeju - "ENTF"

  • M. Lücking, M. D. Pham, M.O. Ilupeju - "ENTF"

  • M. Lücking, M. D. Pham, M.O. Ilupeju - "ENTF"

  • M. Lücking, M. D. Pham, M.O. Ilupeju - "ENTF"

  • M. Lücking, M. D. Pham, M.O. Ilupeju - "ENTF"

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Kuratorin / Curator

Nathalie Okpu


Nathalie Okpu studiert Kunstgeschichte, Kulturwissenschaften und Soziologie an der Technischen Universität Berlin. Sie hat ein Diplom in Kommunikationsdesign.



Ausstellung in der BARK BERLIN*GALLERY

2.11 - 13.11.19 / "ENTF", Melissa Lücking, Minh Duc Pham, Monilola Olayemi Ilupeju
18.10 - 31.10.19 / "< h > STR ALT < h / >", Victoria Pidust, Robin Zürn, Johan Bech Jespersen
21.9. - 4.10.19 / "9+10 21" Maria Sécio & Allistair Walter
24.8. - 5.9.19 / "Home Invasion: Retreat"

Instagram

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Kuratorin / Corator

Mona Schwager


Ausstellung in der BARK BERLIN*GALLERY

2.11 - 13.11.19 / "ENTF", Melissa Lücking, Minh Duc Pham, Monilola Olayemi Ilupeju
18.10 - 31.10.19 / "< h > STR ALT < h / >", Victoria Pidust, Robin Zürn, Johan Bech Jespersen
21.9. - 4.10.19 / "9+10 21" Maria Sécio & Allistair Walter
24.8. - 5.9.19 / "Home Invasion: Retreat"

Instagram

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Künstlerin / Artist

Melissa Lücking


Ausstellung in der BARK BERLIN*GALLERY

2.11 - 13. Nov.19 / "ENTF", Melissa Lücking, Minh Duc Pham, Monilola Olayemi Ilupeju

Homepage
Instagram

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Künstler / Artist

Minh Duc Pham


Ausstellung in der BARK BERLIN*GALLERY

2.11 - 13. Nov.19 / "ENTF", Melissa Lücking, Minh Duc Pham, Monilola Olayemi Ilupeju

Homepage

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Künstlerin / Artist

Monilola Olayemi Ilupeju


Ausstellung in der BARK BERLIN*GALLERY

2.11 - 13. Nov.19 / "ENTF", Melissa Lücking, Minh Duc Pham, Monilola Olayemi Ilupeju

Homepage
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21. September 2019

Mother in Law




6 cl Bourbon Whiskey
1 BL Cointreau
1 BL Maraschino
1 BL Zuckersirup
2 Dashes Peychaud Bitters
2 Dashes Angostura Bitters
2 Dashes Amer Picon

Alle Zutaten mit Würfeleis in ein Rührglas geben und solange verrühren, bis das Glas beschlägt. In vorgekühltes Gäasteglas abseihen.

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18. Oktober 2019

Victoria Pidust, Robin Zürn, Johan Bech Jespersen
"< h > STRG ALT < h / >"




kuratiert von Nathalie Okpu & Mona Schwager


Opening: Octpber 18, 2019, 6pm




Bartender: Sophie & Christian




October 18 - October 31, 2019

No10


< h > STRG ALT < h / >

< h > STRG ALT < h / > ist die erste einer zweiteiligen Ausstellungsserie und gleichzeitig der Beginn von Oxi-k - dem kuratorischen Forschungsprojekt von Mona Schwager und Nathalie Okpu

Text: Nathalie Okpu und Mona Schwager


< h > STRG ALT < h / >

< h > STRG ALT < h / > (...) identity formation is a contingent and contested ongoing material process; "identities" are mutually constituted and (re)configured through one another in dynamic intra-relationship with the iterative (re)configuration of relations of power." Karan Barad

Text: Nathalie Okpu und Mona Schwager

  • V. Pidust, R. Zürn, J. B. Jespersen - "< h > STRG ALT < h / >"

  • V. Pidust, R. Zürn, J. B. Jespersen - "< h > STRG ALT < h / >"

  • V. Pidust, R. Zürn, J. B. Jespersen - "< h > STRG ALT < h / >"

  • V. Pidust, R. Zürn, J. B. Jespersen - "< h > STRG ALT < h / >"

  • V. Pidust, R. Zürn, J. B. Jespersen - "< h > STRG ALT < h / >"

  • V. Pidust, R. Zürn, J. B. Jespersen - "< h > STRG ALT < h / >"

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Künstlerin / Artist

Victoria Pidust


Ausstellung in der BARK BERLIN*GALLERY

18.10 - 31.Oct.19 / "< h > STRG ALT < h / >", Victoria Pidust, Robin Zürn, Johan Bech Jespersen

Homepage
Instagram

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Künstler / Artist

Robin Zürn


Ausstellung in der BARK BERLIN*GALLERY

18.10 - 31.Oct.19 / "< h > STRG ALT < h / >", Victoria Pidust, Robin Zürn, Johan Bech Jespersen

Homepage
Instagram

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Künstler / Artist

Johan Bech Jespersen


Ausstellung in der BARK BERLIN*GALLERY

18.10 - 31.Oct.19 / "< h > STRG ALT < h / >", Victoria Pidust, Robin Zürn, Johan Bech Jespersen

Instagram

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21. September 2019

Rum Old Fashioned




6 cl gereifter Rum
1 BL Zuckersirup
2 Dashes Angostura

Alle Zutaten in das Gästeglas geben, mit Eiswürfeln auffüllen und ca.30 Sekunden (30-mal) verrühren.

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5. Oktober 2019

Julia Rüther, Sven Ole Frahm
"K wie isses und offer"




kuratiert von Julia Rüther


Opening: October 5, 2019, 6pm




Bartender: Olaf & Vanessa




October 5 - October 17, 2019

No9


K wie isses und offer


K wie isses und offer

  • J. Rüther - "K wie isses und offer"

  • J. Rüther - "K wie isses und offer"

  • J. Rüther - "K wie isses und offer"

  • J. Rüther - "K wie isses und offer"

  • J. Rüther - "K wie isses und offer"

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Künstlerin und Kuratorin / Artist and curator

Julia Rüther


Ausstellung in der BARK BERLIN*GALLERY

5.10 - 17.10.19 / "K wie isses und offer", Julia Rüther, Sven Ole Frahm

Homepage

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Künstler / Artist

Sven Ole Frahm


Ausstellung in der BARK BERLIN*GALLERY

5.10 - 17.10.19 / "K wie isses und offer", Julia Rüther, Sven Ole Frahm

Homepage

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27. July 2019

Negroni




2 cl Gin
2 cl roter Wermut
2 cl Campari

Alle Zutaten in einen Tumbler mit Eis gießen, mit einer Orangenzeste garnieren

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21. September 2019

Maria Sécio & Allistair Walter
"9+10 21"




kuratiert von Nathalie Okpu & Mona Schwager


Opening: September 21, 2019, 6pm




Bartender: Verena & Kaja




Drink of the Day: Georgia




September 21 - October 4, 2019

No8


9+10 21

Am Rande des Sichtbaren, in aufsteigendem Nebel, bleibt uns nur das, was nicht greifbar ist - von Momentaufnahmen als sich auflösende Einblicke bis hin zum Erstarren in Raum und Zeit - dies sind nicht die einzigen Verbindungen zwischen Maria Sécios und Allistair Walters Arbeit - sie existieren als Fundament, als Einstiegspunkt in das, was sie wie unsichtbarer Magnetismus zusammenführt. Miteinander verbunden wirken ihre Arbeiten nun so, als ob sie dazu bestimmt wären, in ihrer gegenseitigen Präsenz zu treiben. Aus der Tiefe dunkelblauen Wassers dringt kaltes Neon-Licht an die Oberfläche und taucht Körper in silberfarbenes Licht. Es ist diese changierende Anziehungskraft endlos verweilender Umbrüche zwischen Nacht und Tag, Nähe und Distanz, welche die Künstler*innen in ihrer kommenden Ausstellung 9+ 10 21 teilen wollen. 9+ 10 21 markiert dabei gleichsam ihre erste Zusammenarbeit als "Wabi Sabi".

Allistair Walter bewegt sich fließend zwischen diversen Medien, von Malerei über Zeichnung, bis hin zur Druckgraphik und Bildhauerei. Die wiederkehrenden Motive thematisieren Ausschnitte und Einblicke in den scheinbaren Alltag des Künstlers. Durchzogen von heller und warmer, dann wieder dunkler und kühler Farbigkeit, beleuchten Allistairs Werke das Private und lassen den Betrachter*innen so Teil von Verborgenem und Geheimen werden. Doch die Porträts des Künstlers, in klassischen bis unkonventionellen Perspektiven, bleiben verzerrt und deformiert. Beschränkt auf fast voyeuristische Beobachtungen, die sich als vage Zustände zwischen nüchternen, traumartigen und alptraumhaften Zuständen manifestieren, verweisen sie auf sich ständig transformierende Phasen zwischenmenschlicher Beziehungen.

Unscharf und körnig wirken Maria Sécios Fotografien und dehnen die Grenze zwischen malerischer Distorsion und Diffusion bis hin zur Hinterfragung des Mediums als Ganzes. Während die Mehrzahl ihrer Motive wie vertraute Bilder nahestehender Personen wirken, bleibt oft ein Gefühl der Distanz wie eine unheimliche Barriere, die nicht überwunden werden kann. Bewegung, Licht oder liquide Oberfläche - Maria spielt sanft mit einer Vielzahl von Schichten, welche die betrachtende Person unaufhörlich vom Motiv entfremdet. Wie ein flüchtiger Blick in gelebte Erfahrungen, getrennt durch Raum Zeit, erscheinen Maria Sécios Bilder und lassen die Betrachter*innen in ihrer Sehnsucht nach mehr zurück.

Text: Nathalie Okpu und Mona Schwager


9+10 21

On the edge of the visible, when fog rises all we are left with is the intangible - from snapshot situations as dissolving glimpses into the momentary, to being paralized in time - these are not the only "familiarities" between Maria Sécio's and Allistair Walter's work - they exist as the foundation, as a point of entry into what draws their work together like invisible magnetism. Combined, their works - whilst emerging separately from each other in each artist's practice - now seem as if they were meant to find one another to bathe in their shared presence. From beneath the surface of dark blue water, cold neon light occurs and covers bodies in its silverish light. It is this ever-changing allure, endlessly lingering transistional states between night and day in their upcoming exhibition 9+ 10 21. This will be the first exhibition of Sécio and Walter working together as "Wabi Sabi".

Allistair Walter fluently moves between several media - from painting to drawing, printing or sculpting, the recurring motives show cut-outs and insights into what seems to be the artists everyday life. Drenched in sometimes light and warm - other times dark and stale colors, Allistair's work illuminates personal spheres, allowing the spectator to become part of the hidden and secretive. Yet the artist's Portraits - shown from classical to unconventional perspectives - remain distorted situations manifested as vague states between sober, dream-like and nightmarish conditions - just as the ever-changing stages of close inter-human relationships.

Blurred and grainy - Maria Sécio's photographs seem to stretch the line between painterly distortion, following diffusion to the point of questioning the medium in its whole. While most of Maria's motives seem like familiar imagery of loved ones, there often remains a feeling of distance, an uncanny barrier that cannot be overcome. Movements, explosure, light or the surface of water - Maria softly plays with a multitude of layers that manage to distract the viewer more and more from the subjects the artist observed through her lens. Allowing a momentary graze into lived experiences, yet being separated through time and space, the spectator can only try and grasp what is exposed through the artists frame. Charmed by her impeccable feeling for color and composition, the viewer is left longing for more and captured by the fleeting feeling of whimsical temporality.

Text: Nathalie Okpu und Mona Schwager

  • M. Sécio & A. Walter - "9+10 21"

  • M. Sécio & A. Walter - "9+10 21"

  • M. Sécio & A. Walter - "9+10 21"

  • M. Sécio & A. Walter - "9+10 21"

  • M. Sécio & A. Walter - "9+10 21"

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21. September 2019

Cosmopolitan




4 cl Zitronenvodka
1 cl Cointreau
2 cl Limettensaft
2 cl Cranberrynektar

Alle Zutaten 15 Sekunden mit Eis shaken und in eine Cocktailschale abseihen.

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11. September 2019

Stella Meris, Ileana Pascalau, Alessandro Rauschmann
"take me back"




kuratiert von Polina Piagin


Opening: September 11, 2019, 6pm




Bartender: Friedemann, Robin & Christian




Drink of the Day: Cosmopolitan




September 11 - September 20, 2019

No7


take me back

3 Mose 10, 8 - 11:
"Der Herr aber redete mit Aaron und sprach: Du und deine Söhne mit dir sollen weder Wein noch berauschendes Getränk trinken, ... , damit ihr einen Unterschied macht zwischen dem Heiligen und dem Unheiligen, zwischen dem Unreinen und dem Reinen, ...". Lust und Askese stehen seit jeher in einem SPannungsverhältnis. Die Kunst hat sich immer mehr vom kirchlichen Auftraggeber gelöst, dennoch übt auch für die heutigen Kunstschaffenden die Sakralität eine Anziehungskraft aus. Drei künstlerische Positionen bringen bringen profane Objekte moderner materieller Kultur wieder in den spirituellen Kontext.

Text: Polina Piagin


take me back

Leviticus 10: 8 - 11:
"And the Lord spake unto Aaron, saying, Thou and thy sons shall not drink wine or intoxicating drink with you, ... that ye may make a distinction between the holy and the unholy, between the unclean and the pure, ..."
Desire and asceticism have always been in conflict. Art has increasingly detached itself from the ecclesiastical patron, yet sacrality is also attractive to today's artists. Three artistic positions bring profane objects of modern material culture back into the spiritual context.

Text: Polina Piagin

  • Performance A. Rauschmann - "take me back"

  • Performance A. Rauschmann - "take me back"

  • Performance A. Rauschmann - "take me back"

  • Performance A. Rauschmann - "take me back"

  • I. Pascalau - "take me back"

  • S. Meris - "take me back"

  • I. Pascalau - "take me back"

  • S. Meris, I. Pascalau, A. Rauschmann - "take me back"

  • S. Meris, I. Pascalau, A. Rauschmann - "take me back"

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Künstlerin / Artist

Stella Meris


geb. 1990 in Basel, Schweiz

Sie studierte Bildende Kunst/Malerei an der Universität der Kpnste in Berlin bei Prof. Valérie Favre und Bildende Kunst an der Bezalel Academy of Arts and Designin Jerusalem.
Sie lebt und arbeitet in Berlin.

Ausstellung in der BARK BERLIN*GALLERY

11.9 - 20.9.19 / "take me back", Stella Meris, Ileana Pascalau, Alessandro Rauschmann

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Künstlerin / Artist

Ileana Pascalau


geb. 1985 in Rumänien

Sie hat einen Abschluss in Bildender Kunst und Kunstgeschichte von der National University of Arts Bucharest. Von 2010 bis 2012 war sie Lehrassistentin an der Universität der Schönen Künste in Bukarest. Mit einem DAAD-Stipendium für Künstler (2012-2014) ausgezeichnet, zog sie nach Berlin und erwarb ihren Master an der Universität der Künste Berlin.
Sie lebt und arbeitet in Berlin.

Ausstellung in der BARK BERLIN*GALLERY

11.9 - 20.9.19 / "take me back", Stella Meris, Ileana Pascalau, Alessandro Rauschmann

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Künstler / Artist

Alessandro Rauschmann


geb. 1985

Er studierte von 2006 - 2012 Universität der Künste in Berlin - 2007-2009 bei Prof. Rebecca Horn und 2010-2012 bei Prof. Gregor Schneider.
Er lebt und arbeitet in Berlin.

Ausstellung in der BARK BERLIN*GALLERY

11.9 - 20.9.19 / "take me back", Stella Meris, Ileana Pascalau, Alessandro Rauschmann

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23. August 2019

Elza Ozolīte, Killian Butler
"Home Invasion: Retreat"




kuratiert von Nathalie Okpu & Mona Schwager


Opening: August 23, 2019, 6pm




Bartender: Kevin & Mathilda




Drink of the Day: El Presidente




August 24 - September 5, 2019

No6


Home Invasion: Retreat

Für Home Invasion: Retreat dringen Elza Ozolite und Killian Butler mit einer mulimedialen Live-Collage in den Off-Space ein und geben Einblicke in das visualisierte und doch verzerrte Wissen von Self-Care. Butler und Ozolite verwenden fragmentierte Rhetorik ritualisierter Praktiken von Wellness im 21. Jahrhundert und deuten damit auf deren befremdlichen Verstrickungen und Performativität, dabei lässt sich ihre ästhetische Strategie bis in die viertuelle Welt zurückverfolgen. Home Invasion: Retreat erschafft eine fluide, formgebende Situation - eine liminoide Erfahrung zwischen Retreat und Groteske.

Text: Nathalie Okpu & Mona Schwager


Home Invasion: Retreat

For Home Invasion: Retreat, Elza Ozolike und Killian Butler launch a live multimedia collage into off-space, providing insights into the visualized yet distorted knowledge of self-care. Butler und Ozolite use fragmented rhetoric of ritualized practices of 21st.century wellness, suggesting the strange entlanglements and performativity, and their aesthetic strategy can be traced back to the virtual world. Home Invasion: Retreat creates a fluid, shaping situation - a limino experience between retreat and the grotesque.

Text: Nathalie Okpu & Mona Schwager

  • Performanceansicht: "Home Invasion: Retreat"

  • Performanceansicht: "Home Invasion: Retreat"

  • Performanceansicht: "Home Invasion: Retreat"

  • Performanceansicht: "Home Invasion: Retreat"

  • Performanceansicht: "Home Invasion: Retreat"

  • Performanceansicht: "Home Invasion: Retreat"

  • Performanceansicht: "Home Invasion: Retreat"

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  • Performanceansicht: "Home Invasion: Retreat"

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Künstlerin / Artist

Elza Ozolīte


Ausstellung in der BARK BERLIN*GALLERY

24.8 - 5.9.19 / "Home Invasion: Retreat", Elza Ozolīte, Killian Butler

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Künstler / Artist

Killian Butler


Ausstellung in der BARK BERLIN*GALLERY

24.8 - 5.9.19 / "Home Invasion: Retreat", Elza Ozolītr, Kilian Butler

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23. August 2019

El Presidente




5 cl dunkler Rum
5 cl weißer Wermut
1 BL Triple Sec
1/2 BL Grenadine

Alle Zutaten 30 Sekunden in einem Rührglas mit Eis rühren und in eine Cocktailschale abseihen.

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9. August 2019

Johannes Nagel, Matthias Dornfeld, Ondrej Drescher
"Blumenrot"




kuratiert von Daniela von Damaros


Opening: August 9, 2019, 5pm




Bartender: Kati & Isa




August 10 - August 22, 2019

No5


Blumenrot

Blumen sind wundervoll und von einer geordneten Schönheit, doch ihre Erscheinung bleibt rätselhaft. Ist das Äußere das einzig wirkungsvolle Kriterium? Mit spielerischer Gestik leiten die Arbeiten in der Ausstellung vom Äußeren auf das Innere, auf das Unbekannte, Expressive, kindliche Formen und existentielles Blumenrot verführen die Vernunft, um an den Rändern dieses traditionellen Sujets eine neue Vitalität zu erschließen.

Text: Daniela von Damaros


Blumenrot

Flowers are wonderful and of an orderly beauty, but their appearance remains enigmatic. Is the outside the only decisive criterion? As playful gestures, the shown works lead from the outer to the inner, to the unknown. Expressive, puerile forms and an existential "blumenrot" seduces rationality to open up a new vitality at the edges of this traditional subject.

Text: Daniela von Damaros

  • J. Nagel, M. Dornfeld, O. Drescher - "Blumenrot"

  • J. Nagel, O. Drescher - "Blumenrot"

  • J. Nagel - Blumenrot, Porcellan, 2018, 45 x 35 cm

  • J. Nagel - Blumenrot, Porcellan, 2018, 45 x 35 cm

  • M. Dornfeld - "Blumenrot"

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Künstler / Artist

Johannes Nagel


geb. 1979, Jena, Deutschland

Nach einer Töpferausbildung in Kanada absolvierte er das Studium im Fachbereich Plastik/Keramik bei Prof. Antje Scharfe, Karl Fulle und Martin Neubert an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule in Halle.
Nach Arbeits- und Studienaufenthalten in Ohio, USA, Shigaraki, Japan und in Argyll and Bute bei Glasgow, Schottland,
lebt und arbeitet er nun in Halle.

Ausstellung in der BARK BERLIN*GALLERY

10.8 - 22.8.19 / "Blumenrot", Johannes Nagel, Matthias Dornfeld, Ondrej Drescher

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Künstler / Artist

Matthias Dornfeld


geb. 1960, Esslingen, Deutschland

Er studierte an der Akademie der Bildenden Künste in München, wo er 2014/2015 auch eine Gastprofessur innehatte.
Lebt und arbeitet in Berlin

Ausstellung in der BARK BERLIN*GALLERY

10.8 - 22.8.19 / "Blumenrot", Johannes Nagel, Matthias Dornfeld, Ondrej Drescher

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Künstler / Artist

Ondrej Drescher


geb. 1977, Wolfen, Deutschland

Er studierte an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig Malerei bei Arno Rink. Anschließend absolvierte er das Meisterschüler-Studium bei Neo Rauch.
Lebt und arbeitet in Berlin

Ausstellung in der BARK BERLIN*GALLERY

10.8 - 22.8.19 / "Blumenrot", Johannes Nagel, Matthias Dornfeld, Ondrej Drescher

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9. August 2019

Orange & Thyme Daiquiri




6 cl dunkler Rum
3 cl Limettensaft
2 BL bittere Orangenmarmelade
3 Zweige frischer Thymian

Alle Zutaten 15 Sekunden mit Eis shaken, doppelt in eine Sektschale abseihen, einen frischen Tymianzweig über dem Glas anrösen und auf den Drink legen.

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27. July 2019

Rona Kobel, Patricia Lambertus
"Trouble in Paradise"




kuratiert von Ludwig Seyfarth


Opening: July 27, 2019, 5pm




Bartender: Sophie & Chris




Drink of the Day: Negroni




July 28 - August 06, 2019

No4


Trouble in Paradise

Ein kleines surreales Universum aus kunst-historischen Zitaten, aktuellen Medienbildern und politischen Anspielungen.

Text: Ludwig Seyfarth


Trouble in Paradise

A small universe consisting of art historical references, current media images and political innuendos

Text: Ludwig Seyfarth

  • R. Kobel - "Trouble in Paradise"

  • P. Lambertus - "Trouble in Paradise"

  • R. Kobel - "Trouble in Paradise"

  • R. Kobel, P. Lambertus - "Trouble in Paradise"

  • R. Kobel, P. Lambertus - "Trouble in Paradise"

  • P. Lambertus - "Trouble in Paradise"

  • R. Kobel, P. Lambertus - "Trouble in Paradise"

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Kurator / Curator

Ludwig Seyfarth


geb. 1960, Hamburg, Deutschland

Er absolvierte das Studium der Kunstgeschichte, Literaturwissenschaft und Philisophie.
Arbeitet als freier Autor und Kurator.

Ausstellung in der BARK BERLIN*GALLERY

28.7 - 6.8.19 / Trouble in Paradise, Rona Kobel, Patricia Lambertus

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Künstlerin / Artist

Rona Kobel


geb. 1982, Freiburg, Deutschland

Sie studierte an der Universität der Künste in Berlin bei Prof. Katharina Sieving & Hito Steyerl,
sowie bei Prof. Leiko Ikemura, bei der sie auch das Meisterschüler-Studium absolvierte.
Lebt und arbeitet in Berlin

Ausstellung in der BARK BERLIN*GALLERY

28.7 - 6.8.19 / Trouble in Paradise, Rona Kobel, Patricia Lambertus

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Künstlerin / Artist

Patricia Lambertus


geb. 1970, Kempten, Deutschland

Sie studierte an der Hochschule für Künste Bremen.
Absolvierte das Meisterschülerin-Studium bei der Malerin Karin Kneffel.
Lebt und arbeitet in Bremen und Berlin.

Ausstellung in der BARK BERLIN*GALLERY

18.7 - 6.8.19 / Trouble in Paradise, Rona Kobel, Patricia Lambertus

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27. July 2019

Negroni




2 cl Gin
2 cl roter Wermut
2 cl Campari

Alle Zutaten in einen Tumbler mit Eis gießen, mit einer Orangenzeste garnieren

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13. Juli 2019

Danny Avidan
"The Younger Dryas"




kuratiert von Omer Even-Paz


Opening: July 13, 2019, 5pm




Bartender: Verena & Bruno




Drink of the Day: Rabarbaro Spritz




July 14 - July 25, 2019

No3


The Younger Dryas

Danny Avidans Einzelausstellung in der Galerie BAR K BERLIN zeigt eine Reihe von Reliefs und Vasenskulpturen aus schwatzem und weißem Ton. Die Arbeiten erforschen Begierde, Gewalt und Mangel, sie sind ein Streifzug zwischen Tier und Mensch, durch Figuration und Verschwinden.

Text: Omer Even Paz


The Younger Dryas

Danny Avidan's solo show at BAR K BERLIN gallery presents a series of reliefs and vase-sculptures made of black and white clay. The works explore desire, violence and lack, roaming between the bestial and the human, through figuration and disappearance.

Text: Omer Even Paz

  • D. Avidan - "The Younger Dryas"

  • D. Avidan - "The Younger Dryas"

  • D. Avidan - "The Younger Dryas"

  • D. Avidan - "The Younger Dryas"

  • D. Avidan - "The Younger Dryas"

  • D. Avidan - "The Younger Dryas"

  • D. Avidan - "The Younger Dryas"

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13. July 2019

Rabarbaro Spritz




5 cl Rabarbaro Zucca
7 cl Sprudel

Die Zutaten in ein mit Eis gefüllten Highball geben und mit einer Orangenscheibe bestücken.

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22. Juni 2019

Amalia Valdés, Dennis Rudolph, Irina Gheorghe
"Unsichtbare Räume II"




kuratiert von Daniela von Damaros


Opening: June 22, 2019, 5pm




Bartender: Bruno & Isa




June 22 - July 5, 2019

No2


Unsichtbare Räume II

Der zweite Teil der Ausstellungsreihe "Unsichtbare Räume" vereint drei künstlerische Positionen, die mir ihren Arbeiten in unterschiedlichsten Medien eine andere Realität erleben lassen. Ausgehend von einem physisch erfahrbaren Raum funktionieren die Skulpturen von Amalia Valdés, die Gemälde von Dennis Rudolph und die Performance von Irina Gheorghe als Stimulatoren für einen erweiterten Sehprozess. Mittels virtueller Realität, rituellen Symbolen und Imaginationskraft stellen sie eine Verbindung zu einer immateriellen Sphäre her.

Text: Daniela von Damaros


Unsichtbare Räume II

The second part of the exhibition series "Invisible Spaces" combines three artistic positions, which, speaking through most diverse media, allow us to experience other realities. On the basis of the ohysically experienceable space, the sculptures of Amalia Valdés, the paintings of Dennis Rudolph and the performance by Irina Gheorghe work as stimulants for an extented visual process using augmented/virtual reality technologies and the power of imagination, connecting us to an immaterial sphere.

Text: Daniela von Damaros

  • A. Valdés, D. Rudolph, I. Gheorghe - "Unsichtbare Räume II"

  • D. Rudolph - "Unsichtbare Räume II"

  • A. Valdés - "Unsichtbare Räume II"

  • D. Rudolph - "Unsichtbare Räume II"

  • A. Valdés, D. Rudolph - "Unsichtbare Räume II"

  • A. Valdés, D. Rudolph - "Unsichtbare Räume II"

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Künstlerin / Artist

Amalia Valdés


geb. 1981, Santiago, Chile

Sie studierte Fine Art Studies (painting) an der Universidad Finis Terrae, Santiago.
Lebt in Berlin.

Ausstellung in der BARK BERLIN*GALLERY

22.6 - 5.7.19 / "Unsichtbare Räume II", Amalia Valdés, Dennis Rudolph, Irina Gheorghe

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Künstlerin / Artist

Irina Gheorghe


geb. 1981, Bukarest Rumänien

Sie studierte Malerei und Fotografie an der Universität der Künste, Bukarest.

Ausstellung in der BARK BERLIN*GALLERY

22.6 - 5.7.19 / "Unsichtbare Räume II", Amalia Valdés, Dennis Rudolph, Irina Gheorghe

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18. Mai 2019

Kirstin Burckhardt, Tom Früchtl
"Unsichtbare Räume I"




kuratiert von Daniela von Damaros


Opening: May 18, 2019, 1 pm




May 18 - May 29, 2019

No1


Unsichtbare Räume I

Wir begegnen zwei künstlerischen Positionen, die in Inhalt und Ausdruck nicht unterschiedlicher sein können und die dennoch in ihrer künstlerischen Idee Eines vereint: Ihre Arbeiten wirken grenzerweiternd. Sie stellen Defitinionen von Materialität infrage und machen uns die Existenz von neuen, bislang unsichtbaren Bedeutungs-Räumen bewusst. Bei Kirstin Burckhardt sind es jene des menschlichen Körpers und bei Tom Früchtl die des Mediums Malerei. In der Ausstellung werden uns diese Räume durch ihre Arbeiten erlebbar gemacht.

Text: Daniela von Damaros


Unsichbare Räume I

We meet two artistic positions, which cannot be more diverse with respect to content and expression and which nevertheless have a common basis in their artistic idea: their works are expanding boundaries. They put definitions of materiality into question and make us aware of the existence of new, up to now invisible areas of sense. With Kirstin Burckhardt this is effective for the human body and with Tom Früchtl this is effective for the medium of painting. In this exhibition, these areas are brought to life by their work.

Text: Daniela von Damaros, Translation: Wolfgang Kerfin

  • T. Früchtl, K. Burckhardt - Ausstellungsansicht "Unsichtbare Räume I"

  • K. Burckhardt - Performance "Unsichtbare Räume I"

  • T. Früchtl - flash, 2019, 134 x 51 cm, Öl auf Furnier-Tür"

  • T. Früchtl, K. Burckhardt - Ausstellungsansicht "Unsichtbare Räume I"

  • T. Früchtl, K. Burckhardt - Ausstellungsansicht "Unsichtbare Räume I"

  • T. Früchtl, K. Burckhardt - Ausstellungsansicht "Unsichtbare Räume I"

  • T. Früchtl, K. Burckhardt - Ausstellungsansicht "Unsichtbare Räume I"

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Künstler / Artist

Tom Früchtl


geb. 1966, München

Er studierte an der Akademie der bildenden Künste, München,
hatte zahlreiche Ausstellungen, Preise, Stipendien, sowie Lehraufträge.
Lebt in Berlin

Ausstellung in der BARK BERLIN*GALLERY

18.5 - 29.5.19 / "Unsichtbare Räume I", Kirstin Burckhardt, Tom Früchtl

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Künstlerin / Artist

Kirstin Burckhardt


geb. Südafrika

Sie studierte an der Hochschule der bildenden Künste Hamburg, Lyon & Hangzhou,
Lebt in Berlin.

Ausstellung in der BARK BERLIN*GALLERY

18.5 – 29.5.19 / "Unsichtbare Räume I", Kirstin Burckhardt, Tom Früchtl

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1. April 2019

History BAR K BERLIN / BARK BERLIN*GALLERY


Katharina Schmidt - Interview zur BAR K BERLIN und BARK BERLIN*GALLERY
www.bildnisbildnis.de
von der Konrad Adenauer Stiftung

Im Mai 2017 begann Ondrej, jeden Donnerstag den vorderen Teil des Ateliers als Bar zu öffnen und seinen Gästen Cocktails anzubieten. Zunächst für kleinen Freundeskreises gedacht, war die BAR K BERLIN schnell jede Woche voll. Der Erfolg der BAR K BERLIN hatte mit dem provisorischen Charme des Orts zu tun. Auch damit, dass Ondrej und sein Team es schafften, den unterschiedlichsten Gästen das Gefühl zu geben, willkommen zu sein.

Die BAR K BERLIN organisierte, neben dem Barbetrieb, Konzerte, Ausstellungen und Künstlergespräche. Nach und nach wurde die Wand hinter der Bar voll mit Bildern, Skulpturen und Fotos; Leihgaben und Geschenken von ihren Gästen. Viele der vertretenen Künstler kannten sich über das EHF-Fellowship der Adenauer Stiftung, die Räumlichkeiten der BAR K BERLIN wurden Ondrej Drescher durch Thomas Hölzl zur Verfügung gestellt.

Durch die BAR K BERLIN entstand ein Freundeskreis, ein Zusammenhang der über diesen Kontext hinaus bestand, auch dank der Hilfe vieler Freiwilliger, die hinter dem Tresen standen.

Während des Gallery Weekends nach ihrem Verhältnis zur BAR K BERLIN befragt, lobten die Gäste die Besonderheit eines Orts in Berlin, an dem man immer willkommen war, die ungewöhnliche Mischung aus Kunstkontext und der ewigen Baustelle Potsdamer Platz, die Offenheit der Bar, das Vorläufige und Provisorische des Orts, die vielen gesellschaftspolitischen Gespräche, die dadurch entstanden, dass die BAR K keinen Gewinn machen wollte und die Bar als Ort ohne Programmatik, als Kollektiv, das am besten aus der Spontaneität funktionierte.Zum Gallery Weekend 2019 macht die BAR K BERLIN nach zwei Jahren zu. Der große Erfolg war für Ondrej Drescher einer der Gründe, die Bar wieder zu schließen. Er will das Atelier so lange wie möglich weiter für Ausstellungen und Debatten nutzen und plant bereits die nächste Ausstellung. Das Provisorium BAR K BERLIN entwickelt sich zu einem neuen Ort. Mir wird sie fehlen.

Gleichzeitig freue ich mich auf ihre neue Gestalt.


Interview mit Ondrej Drescher

Berlin, April 2019

K:    Wie kam es zu der Idee, die BAR K BERLIN zu eröffnen?

O:    Ich war 2016 häufiger in einer Berliner Bar, die zu der Zeit ganz oben auf der Liste der besten Bars der Welt war. Am Anfang passten nur etwa 15 Leute in diese Bar und ein Cocktail kostete 15€. Die Cocktails waren unglaublich; ich habe Dinge geschmeckt, die ganz neu für mich waren. Gleichzeitig hatte diese Bar als Ort einen beruhigenden Einfluss auf mich; sie hatte keine Fenster, man musste klingeln, die Außenwelt blieb vor der Tür. Das hat mir alles sehr gefallen.

Im Sommer des Jahres hatte ich dann ein Stipendium in Bad Gastein. Wir waren in einem Hotel untergebracht, in dem außer uns niemand wohnte, was dazu führte, dass die Bar immer leer war. Und ich habe mich also jeden Abend an die Hotelbar gesetzt und nach und nach alles, was auf der Karte war, ausprobiert, um mir einen Überblick zu verschaffen darüber, wie welcher Drink gemacht ist und was wie schmeckt. Das war Glück – es ist sonst recht schwierig, sich so einen Einblick zu verschaffen.

Ganz davon abgesehen, dass es teuer ist.

K:    Cocktails sind elitäre Getränke.

O:    Absolut. Später in der BAR K BERLIN hatten wir teilweise Flaschen, deren Einkaufswert durch den Verkauf nie einzuholen war. Für mich war das Ziel, einen Ort in Berlin zu schaffen, der einen Genusshorizont anbietet, der vielen Menschen sonst verschlossen bleibt. Deswegen waren die Cocktails so günstig. Das fand ich wichtig für einen Ort, an den viele Künstler kommen, die wenig oder kein Geld haben. Das ist oft eine versteckte Armut; diese Leute gehen nur da hin, wo sie nicht auffallen. Wenn ich eine Bar eröffnet hätte, die Cocktails zu in Berlin normalen Preisen anbietet, wären viele aus Scham nicht gekommen. Selbst so war es für einige schwierig. Man bekommt mit, wie schnell Menschen, die kein Geld haben, aus sozialen Kontexten und aus der öffentlichen Wahrnehmung herausfallen. Es gab auch Protest dagegen, viele Debatten, ob das Konzept so richtig ist.

K:    Teilweise auch von meiner Seite. Ich hatte Einwände, weil ich die niedrigen Preise eurer Arbeit als Team gegenüber nicht gerechtfertigt fand. Vor allem im zweiten Jahr der Bar, als immer mehr Leute kamen, die sich günstig betrinken wollten.

O:   Dass es voll wurde, hat auch Druck aufgebaut, was gut war im Nachhinein. Etwas musste sich ändern. Ich habe es nicht mehr ausgehalten, hinter der Bar zu stehen, sechs Stunden am Stück. Wenn man das Ganze aber als Bar von Freunden für Freunde betrachtet und bedenkt, dass zwei Jahre lang jede Woche drei, vier andere Leute hinter der Bar standen und das auch gerne gemacht haben, finde ich das schon erstaunlich.

K:    Das war auch für mich fast der schönste Aspekt: dass sich einerseits ein Freundeskreis entwickelt hat und andererseits Situationen entstanden sind, in denen Freunde für Freunde gearbeitet haben, ohne irgendeinen anderen Gegenwert als den sozialen Kontext.

O:    Eine Bekannte hat das so beschrieben: Immer, wenn man in die BAR K BERLIN kam, hat man alle gekannt. Das ist in Berlin ungewöhnlich. Es war nicht anstrengend herzukommen.

K:    Uns allen fehlen solche Orte.

O:    Ja. Dabei ist die Arbeit eines Barkeepers nicht schwierig. Alle haben großen Respekt, wenn sie zum ersten Mal hinter der Bar stehen, lernen es dann aber innerhalb einer halben Stunde. Das hat wieder mit dem Elitären des Cocktailtrinkens zu tun; die Zubereitung wird zelebriert, als wäre sie hochkompliziert, ist es aber faktisch nicht.

K:    Es gab neben den Cocktails auch Ausstellungen, Künstlergespräche und Konzerte in der Bar.

O:    Für mich war immer die persönliche Bindung zu den Künstlern zentral – ich musste sie mögen, um sie in die Bar einzuladen. Alles andere war ihnen überlassen, ich habe nichts kuratiert. Künstlergespräche gab es mit Jenny Michel, Friedemann Grießhaber und mit Martin Dammann. Konzerte von Sorry Gilberto und Dirty Pollen, sehr viele DJ-Auftritte und mehrere Gruppenausstellungen. Zudem wurde in der BAR K BERLIN der intertellurische Kunstverein gegründet.

K::    Neben deinem Anliegen nach einer Erweiterung des Genusshorizonts gab es auch den Wunsch, einen Ort zu schaffen, an dem Kunst gezeigt, über Kunst gesprochen wird?

O:    Ich experimentiere noch, ich suche nach einer sinnvollen Form. Ich habe noch nie eine Bar gehabt, ich habe noch nie kulturelle Veranstaltungen organisiert. Meine Erfahrung nach zwei Jahren BAR K BERLIN ist, dass Alkohol und Kunst nicht besonders gut zusammen funktionieren. Mein Eindruck war dazu immer, dass die Künstler hier eigentlich wenig über Kunst gesprochen haben. Ich fand das zu Beginn seltsam, später dann erleichternd.

K:    Ich habe in der BAR K BERLIN fast nur über Kunst gesprochen. Vor allem mit dir!

O:    Vielleicht. Mit steigendem Alkoholpegel arbeitet man sich zu emotionalen Themen vor. Wobei es nie Streit gab, was ich verblüffend finde. Ich weiß ja genau, wie viel in der Bar getrunken wurde. Ich kann mich nicht an einen einzigen Konflikt erinnern.

K:    Erstaunlich auch in Hinblick darauf, wie unterschiedlich die Gäste waren.

O:    Alle waren auf eine Weise interessiert aneinander und vorsichtig im Umgang.

K:    Das war auch dein Talent als Gastgeber: ganz unterschiedlichen Leuten das Gefühl zu geben, willkommen zu sein. Einen so offenen Raum zu schaffen ist ein Talent.

O:    Seltsam. Dabei habe ich so viele verklemmte Gedanken in meinem Kopf. Ich hatte bei allen Ausstellungen und Veranstaltungen, die hier stattfinden sollten, zunächst Sorgen, ob wir das logistisch schaffen, ob die Arbeiten an diesen Ort passen. Jetzt schon wieder: ich verabrede eine Ausstellung, die im Mai stattfinden soll und mein erster Impuls ist: sofort alles absagen. Aber dann denke ich, das geht nicht. Man muss den Dingen freien Lauf lassen. Ich kann die Welt um mich herum nicht diktieren.












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Wo ist die BARK BERLIN*GALLERY?

Die BARK BERLIN*GALLERY befindet sich in der

Köthener Strasse 28
Berlin
10963 / Kreuzberg

Wir sind einfach zu erreichen, am besten damit:

U-Bahn / U2 / Mendelssohn Bartholdy Park
S-Bahn / S1, S2, S25 / Anhalter Platz oder Potsdamer Platz
Bus / M29 / Schöneberger Brücke
Nachtbus / N1

Unsere E-Mail ist: mail@barkberlingallery.de

Wollt ihr in den Newsletter, schreibt uns. Seid ihr kuratorisch interessiert, schreibt uns. Wollt ihr ausstellen, schreibt uns. Wir sind prinzipiell ersteinmal für alles offen und freuen uns über Ideen und Meinungen.

IMPRESSUM & DATENSCHUTZ

Datenschutzhinweise
Wir freuen uns, dass Sie unsere Webseiten besuchen und bedanken uns für Ihr Interesse. Wir sind bestrebt, Ihnen ein umfassendes Online-Angebot zur Verfügung zu stellen. Dabei ist uns der Schutz Ihrer Privatsphäre bei der Nutzung unserer Webseiten ein wichtiges Anliegen. Deshalb handeln wir in Übereinstimmung mit den anwendbaren Rechtsvorschriften zum Schutz personenbezogener Daten und zur Datensicherheit.
Wenn Sie diese Website benutzen, können verschiedene personenbezogene Daten erhoben werden. Personenbezogene Daten sind Daten, mit denen Sie persönlich identifiziert werden können. Die vorliegende Datenschutzerklärung erläutert, welche Daten wir erheben und wofür wir sie nutzen. Sie erläutert auch, wie und zu welchem Zweck das geschieht.

Verantwortliche Stelle
Verantwortliche Stelle im Sinne der Datenschutzgesetze, insbesondere der EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO), ist der Beste Kunstverein Berlin

Personenbezogene Daten
Personenbezogene Daten sind Einzelangaben über persönliche oder sachliche Verhältnisse einer bestimmten oder bestimmbaren Person. In bestimmten Fällen müssen wir Ihre personenbezogene Daten erheben und verarbeiten, um die von Ihnen angeforderten Dienste zu erbringen. Wenn Sie die geforderten Daten nicht bereitstellen, sind wir möglicherweise nicht in der Lage, die Dienste zu erbringen. Wenn Sie uns oder unseren Diensteanbietern in Verbindung mit den Diensten personenbezogene Daten anderer Personen bereitstellen, sichern Sie zu, dass Sie befugt sind dies zu tun und uns die Verwendung der Daten in Übereinstimmung mit diesen Hinweisen zu gestatten.

Wir und unsere Diensteanbieter verwenden personenbezogene Daten für berechtigte Geschäftszwecke, unter anderem für die:

Bereitstellung der Funktionalität der Dienste und Erfüllung Ihrer Anfragen:
Zur Beantwortung Ihrer Anfragen und Erfüllung Ihrer Anträge, wenn Sie über eines unserer Online-Kontaktformulare oder anderweitig Kontakt zu uns aufnehmen, wenn Sie uns Fragen, Vorschläge oder Lob übermitteln. Zum Versenden administrativer Informationen an Sie, wie beispielsweise Änderungen unserer Bestimmungen, Geschäftsbedingungen und Richtlinien:
Wir werden diese Tätigkeiten durchführen, um unsere Vertragsbeziehung mit Ihnen zu verwalten und/oder um eine rechtliche Verpflichtung zu erfüllen. Rechtsgrundlagen für die Verarbeitung sind Art. 6 Abs. 1 Satz 1 lit. b) und/oder lit. f) DSGVO.

Bereitstellung von Newslettern, Pressemitteilungen und/oder sonstigen Informationsmaterialien und Erleichterung des Teilens über soziale Medien:
Zum Versenden von Newslettern, Pressemitteilungen oder sonstigen Mails mit Informationen über uns, unsere Veranstaltungen und Neuigkeiten.
Wir werden diese Tätigkeit mit Ihrer Einwilligung durchführen oder wenn wir ein berechtigtes Interesse haben. Rechtsgrundlagen für die Verarbeitung sind in diesen Fällen Art. 6 Abs. 1 Satz 1 lit. a) und/oder lit. f) DSGVO.

Sicherheit
Wir bemühen uns, angemessene organisatorische, technische und administrative Maßnahmen einzusetzen, um personenbezogene Daten zu schützen. Leider kann nicht gewährleistet werden, dass ein Datenübertragungs- oder Datenspeichersystem einhundertprozentig sicher ist. Wenn Sie einen Grund zu der Annahme haben, dass Ihr Kontakt zu uns nicht mehr sicher ist, teilen Sie uns das bitte umgehend über den weiter unten aufgeführten Abschnitt „Kontakt und Fragen zum Datenschutz“ mit.

Ihre Rechte
Unter den gesetzlichen Voraussetzungen haben Sie das Recht, unter den unten genannten Kontaktdaten Auskunft (Art. 15 DSGVO) über Ihre verarbeiteten personenbezogenen Daten zu erhalten und die Berichtigung (Art. 16 DSGVO) oder Löschung (Art. 17 DSGVO) Ihrer personenbezogenen Daten oder die Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18 DSGV) zu beantragen.
Bitte geben Sie in Ihrer Anfrage klar an, welche Personenbezogenen Informationen Sie gern geändert haben möchten oder ob Sie möchten, dass Ihre Personenbezogenen Informationen aus unserer Datenbank entfernt werden. Zu Ihrem Schutz können wir nur Anfragen in Bezug auf die personenbezogenen Daten, die mit der jeweiligen E-Mail Adresse verbunden sind, über die Sie uns Ihre Anfrage senden, beantworten, und möglicherweise müssen wir zunächst Ihre Identität prüfen, bevor wir mit der Bearbeitung Ihrer Anfrage beginnen. Wir werden versuchen, Ihre Anfrage sobald wie praktisch umsetzbar zu beantworten.
Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit, sich an die zuständige Aufsichtsbehörde zu wenden.
Widerspruchsrecht (Art. 21 DSGVO): Verarbeiten wir Ihre Daten zur Wahrung berechtigter Interessen (Art. 6 Abs. 1 Satz 1 lit. f) DSGVO), können Sie dieser Verarbeitung widersprechen, sofern sich aus Ihrer besonderen Situation Gründe ergeben, die dieser Datenverarbeitung entgegenstehen. Ihren Widerspruch richten Sie bitte an die oben angegebenen Kontaktdaten.
Widerrufsrecht (Art. 7 Abs. 3 DSGVO): Verarbeiten wir Ihre personenbezogenen Daten auf Grundlage einer von Ihnen erteilten Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 Satz 1 lit. a) DSGVO), können Sie diese Einwilligung jederzeit widerrufen. Ihren Widerruf richten Sie bitte an die oben angegebenen Kontaktdaten.
Recht auf Datenübertragbarkeit (Art. 20 DSGV): Verarbeiten wir Ihre personenbezogenen Daten auf Grundlage einer von Ihnen erteilten Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 Satz 1 lit. a) DSGVO), haben Sie das Recht, die Sie betreffenden personenbezogenen Daten in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format zu erhalten.
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Speicherdauer
Wir speichern personenbezogene Daten so lange, wie es im Hinblick auf den Zweck (die Zwecke), für den (die) sie erfasst wurden, erforderlich oder zulässig ist und im Einklang mit geltendem Recht steht. Zu den Kriterien zur Bestimmung unserer Speicherdauer gehören:

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Diese Datenschutzrichtlinie bezieht sich nicht auf den Datenschutz, die Informationen oder sonstige Verfahren Dritter, einschließlich Dritter, die eine Webseite oder einen Dienst betreiben, auf den die Dienste verlinken, und wir sind dafür auch nicht verantwortlich. Die Aufnahme eines Links in unseren Diensten impliziert weder unsere Zustimmung noch die unserer Partnerunternehmen zu der verlinkten Seite oder Dienstleistung.

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Wir bitten Sie, uns keine sensiblen personenbezogenen Daten (z. B. Sozialversicherungsnummern, Informationen über ethnische Herkunft, politische Meinungen, Religion oder sonstige Überzeugungen, Gesundheit, biometrische oder genetische Eigenschaften, kriminellen Hintergrund oder Gewerkschaftszugehörigkeit) zu übermitteln, sofern wir Sie nicht ausdrücklich hierum bitten.

Änderung dieser Datenschutzerklärung
Die schnelle technologische Entwicklung des Internets und die Änderungen von Recht und Gesetz im Bereich des Datenschutzes machen es erforderlich, dass wir unsere Datenschutzerklärung von Zeit zu Zeit den neuen Anforderungen anpassen.

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